Grüne: Hamburg für Jade-Port gewinnen
Hannover - Einen Stillstand in der niedersächsischen Hafenpolitik kritisierte die Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten in der Sitzung des Ausschusses für Häfen und Schifffahrt am Dienstag. Sie forderte von der Landesregierung, auf den Hamburger Senat zuzugehen und dem neuen Bürgermeister eine Beteiligung an dem Wilhelmshavener Jade-Weser-Port anzubieten. Hamburg könne dann auf die angestrebte Vertiefung der Elbe verzichten. Das wäre ein wichtiger Schritt zu einer norddeutschen Hafenkooperation.
NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zum Jade-Weser-Port, dem Jadeport, Jadebay und dem JadeWeserPark.
- Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat eine Unterrichtung zu den Spundwandschäden am Jade-Weser-Port beantragt. Bei der nächsten Sitzung des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt des Landtags möchte die Fraktion über die anstehenden Rechtsstreitigkeiten und die Insolvenz des am Bau beteiligten Oldenburger Unternehmens Heinrich Hecker informiert werden.mehr
- Die Arbeitsgemeinschaft Jade-Weser-Port hat am Donnerstag keinen Zweifel daran gelassen, dass der Jade-Weser-Port trotz der derzeitigen Probleme – 47 Löchern in der Spundwand des Tiefwasserhafens – Anfang August pünktlich in Betrieb gehen kann.mehr
- Die Inbetriebnahme des neuen deutschen Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port sei trotz jüngst aufgetauchter Schäden am Bau nicht gefährdet, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen am Donnerstag mit. Wie geplant werde der Hafen bei Wilhelmshaven.mehr
- Die Bauarbeiten für den Wilhelmshavener Tiefwasser-Containerhafen Jade-Weser-Port gehen in die Schlussphase – und sorgen gleichzeitig durch Mängel an der Kajenwand für Mehrkosten im zweistelligen Millionenbereich.mehr
- Hoffnungsschimmer für die Beschäftigten der Heinrich Hecker GmbH: Die Hauptauftraggeber des insolventen Oldenburger Bauunternehmens sollen zu erkennen gegeben haben, dass sie trotz gegebener Kündigungsmöglichkeiten an den Aufträgen festhalten wollen.mehr


