Jade-Port: Containerbrücken werden später geliefert
Wilhelmshaven - Die Lieferung der ersten vier Containerbrücken für den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven verzögert sich. Es seien noch Restarbeiten beim Hersteller im chinesischen Shanghai zu erledigen, sagte Hans-Jürgen Fritsch vom Hafenbetreiber Eurogate am Montag.
Die Eröffnung des ersten tideunabhängigen Tiefwasserhafens in Deutschland am 5. August sei dadurch aber nicht gefährdet.
Die jeweils 2000 Tonnen schweren und 130 Meter hohen Containerbrücken sollten Wilhelmshaven ursprünglich im Januar auf dem Seeweg erreichen. Jetzt werde von einer Lieferung bis Ende März ausgegangen, fügte Fritsch an.
- Vier der 88 Meter hohen Containerbrücke stehen am Jade-Weser-Port an ihrem Platz, zwei weitere sind von dem chinesischen Frachtschiff abgeladen, das seit Anfang der Woche an der Kaimauer liegt. Mit Hochdruck wird am Bau einer Betonmauer tief unten im Meer gearbeitet, um die an vielen Stellen gerissene Spundwand zu sichern.mehr
- Rund einen Monat später als geplant soll am 11. Juni der Probebetrieb an Deutschlands erstem Tiefwasserhafen JadeWeserPort beginnen.
Bis dahin würden weitere 150 Meter der Kaje von der Realisierungsgesellschaft übergeben, sagte der.mehr
- Die SPD hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) vor seinem heutigen Besuch am Jade-Weser-Port scharf angegriffen. SPD-Landesvize Olaf Lies (Sande) warf Bode am Mittwoch vor, beim Bau des Tiefwasserhafens versagt zu haben.mehr
- Die Ankunft der vier neuen Containerbrücken am Wilhelmshavener Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port gestaltete sich schwierig, doch das Abladen scheint ohne größere Probleme zu funktionieren. Die erste der neuen Brücken wurde am Montag auf speziell verlegten Schienen vom chinesischen Transportschiff „Zhenhua 24“ an Land gezogen.mehr



