Schäden am Jade-Weser-Port: Baufirmen halten dennoch an Eröffnung im August fest
Wilhelmshaven - Die Inbetriebnahme des neuen deutschen Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port sei trotz jüngst aufgetauchter Schäden am Bau nicht gefährdet, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen am Donnerstag mit. Wie geplant werde der Hafen bei Wilhelmshaven Anfang August eröffnet.
An den Spundwänden des 1725 Meter langen Kais, wo später einmal Containerschiffe anlegen sollen, waren Fehler aufgetaucht. 47 Verbindungen, an denen Bauteile der Wände miteinander verbunden werden, waren beschädigt und wurden teilweise bereits saniert. Es sei jedoch kein Sand ausgetreten. Auch sei die Standfestigkeit des Kais nicht beeinträchtigt.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer NWZ.
- Vier der 88 Meter hohen Containerbrücke stehen am Jade-Weser-Port an ihrem Platz, zwei weitere sind von dem chinesischen Frachtschiff abgeladen, das seit Anfang der Woche an der Kaimauer liegt. Mit Hochdruck wird am Bau einer Betonmauer tief unten im Meer gearbeitet, um die an vielen Stellen gerissene Spundwand zu sichern.mehr
- Rund einen Monat später als geplant soll am 11. Juni der Probebetrieb an Deutschlands erstem Tiefwasserhafen JadeWeserPort beginnen.
Bis dahin würden weitere 150 Meter der Kaje von der Realisierungsgesellschaft übergeben, sagte der.mehr
- Die SPD hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) vor seinem heutigen Besuch am Jade-Weser-Port scharf angegriffen. SPD-Landesvize Olaf Lies (Sande) warf Bode am Mittwoch vor, beim Bau des Tiefwasserhafens versagt zu haben.mehr
- Die Ankunft der vier neuen Containerbrücken am Wilhelmshavener Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port gestaltete sich schwierig, doch das Abladen scheint ohne größere Probleme zu funktionieren. Die erste der neuen Brücken wurde am Montag auf speziell verlegten Schienen vom chinesischen Transportschiff „Zhenhua 24“ an Land gezogen.mehr



