Das Kurfürsten-Kollegium (von links): Benedikt Buhl, Thomas Neuber, Hartmut Engelken, Murat Yeginer, Jörg Bode, Franz Thole, Martin Grapentin, Rolf Hollander. BILD: Torsten von Reeken 
Oldenburg auf dem Weg zum „Silicon Valley der Agrartechnologie“ (OB Schwandner) und zur polyglotten Kohlmetropole: Nie zuvor saßen so viele internationale Gäste an den Tischen in der Niedersachsenvertretung. Dazu zählen u.a. Dr. Miro Kovac, Botschafter der Republik Kroatien, Gesandter Li Nianping, Botschaftsrat der Volksrepublik China, und Gesandte Cassandra Mbuyane-Mokone aus Südafrika.
Viele Minister zu Gast
Das Niedersachsen-Kabinett hätte manches Polit-Problem sicherlich am Kohltisch diskutieren können, denn vertreten waren: Kultusminister Bernd Althusmann, Wirtschaftsminister Jörg Bode, Justizminister Bernd Busemann, Familienministerin Aygül Özkan (alle CDU) und Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP). Schwandner begrüßte 20 Staatssekretäre, dazu zählte u.a. der Ammerländer Thomas Kossendey (CDU). Gekommen waren auch der Vize der FDP-Bundestagsfraktion Patrick Döring sowie der Staatsminister im Kanzleramt Eckart von Klaeden (CDU).
Auch Region vertreten
Als Gäste ließen sich den Kohl schmecken die Landräte Sven Ambrosy (Friesland), Hermann Bröring (Emsland), Frank Eger (Kreis Oldenburg), Hans Eveslage (Cloppenburg) und Michael Höbrink (Wesermarsch) sowie die Oberbürgermeister Eberhard Menzel (Wilhelmshaven) und Patrick de la Lanne (Delmenhorst) sowie Bürgermeister Dieter Decker (Gemeinde Rastede).
Kurfürsten einer Meinung
Einstimmig auf den neuen Kohlkönig Philipp Rösler einigte sich das Kurfürstengremium, dem außer dem Vorsitzenden Murat Yeginer und Wirtschaftsminister Jörg Bode angehörten: Benedikt Buhl (Oldenburgische Landesbank), Hartmut Engelken (Bremer Landesbank), Martin Grapentin (Landessparkasse zu Oldenburg), Dr. Rolf Hollander (CeWe Color), Dr. Thomas Neuber (EWE) und Franz Thole (Öffentliche Versicherungen).
Vorher Braunkohl gespeist
Etwas später kam die friesländische Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer (SPD) in die Niedersachsenvertretung. Sie dürfte eine der ganz wenigen gewesen sein, die den Oldenburger Grünkohl an diesem Abend nicht probierte. Aus gutem Grund: Sie hatte zuvor an einer wichtigen Sitzung in Sachen Küstenschutz teilgenommen. Dort wurde von den Bremern deren Spezialität serviert – und das war Braunkohl.
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