25.04.2013

Meinung
Aufklären

Rechtsextremismus

Marco Seng, Büro Hannover
 
Bild Marco Seng, Büro Hannover
Marco Seng, Büro Hannover

Der Rechtsextremismus in Niedersachsen nimmt nicht zu, aber er sucht sich neue Wege. Mit Parteien von vorgestern wie der NPD kann man glücklicherweise keinen Nachwuchs gewinnen. Das gleiche gilt für die düsteren und martialisch auftretenden Kameradschaften. Dafür drängen jetzt lockere Aktionsbündnisse nach vorne, die für Jugendliche attraktiver wirken könnten als die verstaubten Neonazis in den etablierten Organisationen. Die politisch aggressive, inzwischen verbotene Vereinigung „Besseres Hannover“ verteilte monatelang Flugblätter, Transparente und Aufkleber – vorwiegend an Schüler.

Auch wenn die Zahlen nicht dramatisch sein mögen, so ist die Entwicklung doch erschreckend. Die Politik muss dem einen Riegel vorschieben. Der entschlossene Kampf gegen „Besseres Hannover“ ist ein gutes Beispiel dafür.

Wer das Übel an den Wurzeln packen will, muss allerdings bei der Aufklärung der Jugendlichen ansetzen. Politische Bildung ist nicht nur eine Aufgabe der Schulen.


Den Autor erreichen Sie unter 

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel
Liebe Leserin, lieber Leser,

momentan steht Ihnen die Kommentarfunktion auf NWZonline.de nicht zur Verfügung. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

- Das Team von NWZonline

Das könnte Sie auch interessieren

Meinungen

von der Leyens Scherz

Befremdlich

von Antje Schroeder, Büro Berlin
Antje Schroeder, Büro Berlin

BerufsAusbildung

Verschenkt

von Antje Schroeder, Büro Berlin
Antje Schroeder, Büro Berlin

Digitale Agenda

Zu wenig

von Antje Schroeder
Antje Schroeder

Interview

Karikatur

Politik auf NWZonline