17.04.2013

Meinung
Nirgends sicher

Bomben in Boston

Alexander Will
 
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Alexander Will

Die Sicherheitsbehörden haben seit dem 11. September 2001 eine Menge über Terror und Terroristen gelernt. Auch in Deutschland sind blutige Anschläge verhindert worden, weil Geheimdienste und die Polizei effektiv gearbeitet haben. Es ist gut, dass es diese Dienste gibt. Allerdings sind sie weder unfehlbar noch allmächtig.

Ihre Methoden sind dort effektiv, wo der Gegner ein terroristisches Netzwerk ist. Erheblich komplizierter wird die Sache bei einem Täter, der allein zum Bombenlegen loszieht. Das Wissen dafür ist leicht verfügbar. Die englischsprachige Al-Kaida-Zeitschrift „Inspire“ hat schon 2010 beschrieben, wie man aus völlig harmlosen Zutaten in Mutters Küche eine Bombe bastelt – Strategien, um besonders viele Menschen zu töten inklusive. Was in Boston geschah, ähnelt dieser oder ähnlichen Anleitungen, die jeder im Internet finden kann – Wahnsinnige, Rechts- und Linksextremisten oder Islamisten. Es ist eine bittere Wahrheit: Gegen Niedrigtechnologie-Terroristen gibt es keinen Schutz. Wir müssen mit dieser Bedrohung leben. Immer. Überall.


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Leserkommentare

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  uschimax 22.04.2013, 23:09:14
Deshalb sollte die Videoüberwachung intensivert werden.

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Nirgends sicher
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