17.08.2013

Meinung
Stück für Stück

Hauptstadtflughafen

Rüdiger Zu Klampen
 
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Hartmut Mehdorn ist ein Macher-Typ, und jetzt hat er das einzig Richtige gemacht: Die kaum noch befriedigend lösbare Gesamteröffnung des pannenträchtigen Hauptstadtflughafens wird entflochten. Der neue Berliner Airport wird nun in Teilschritten eröffnet. 2014 sollen erste Jets planmäßig abheben und landen, dann folgt mehr.

Mit diesem Konzept senkt Mehdorn das Risiko weiterer Pannen erheblich. Je kleiner die Teilschritte bei der Eröffnung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass alles funktioniert. Es ist Mehdorn zuzutrauen, dass er das Flughafen-Projekt, das mit seinen Planungs- und Technik-Pannen zur Blamage für den Ingenieurstandort Deutschland wurde, doch noch zu einem guten Ende bringt – wenn auch viel zu spät und viel zu teuer.

Allerdings: Bisher kann der frühere Bahnchef, aus dem Ruhestand zurückgekehrt, am Berliner Flughafen noch nicht viel vorweisen – außer Kosten und markigen Worten. Der hemdsärmelige Manager muss seiner unerschütterlichen Zuversicht jetzt Taten folgen lassen.


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