Kopfüber ins rasante Vergnügen
Kramermarkt Mutige wagen Fahrt im „Flash“ – Tropisches „Big Bamboo“
Gut festhalten: NWZ -Mitarbeiterin Kristina Novy beim Test in der Achterbahn. BILD: Torsten von Reeken 
von Kristina Novy
Oldenburg - Für den einen ist’s der verführerische Duftmix in den Budengassen. Für den anderen sind es die vielen Freunde, die man auf dem 404. Kramermarkt treffen kann. Und der nächste versucht sein Glück an den Losbuden – doch nach wie vor sind es die Karussells, die den Hauptspaß der bunten Budenstadt ausmachen. Grund genug für NWZ -Mitarbeiterin Kristina Novy, sich abrupten Richtungswechseln, wilder Beschleunigung und schwindelnden Höhen auszusetzen.
Auch in diesem Jahr ist für jeden etwas dabei. Für besonders Wagemutige, die den Adrenalin-Kick suchen, bietet sich besonders das „Flash“ an, das bei Fahrgästen, die in 24 Metern Höhe und bei einer Geschwindigkeit von maximal 120 km/h kopfüber gedreht und geschüttelt werden. Auch das „Frisbee“ ist nichts für schwache Nerven oder anfällige Mägen. Auf der riesigen Scheibe werden Besucher zum Kreischen gebracht, bevor sie am Ende freudestrahlend auf den festen Boden zurückkehren. Wer sich dort hineintraut, sollte sich also nicht vorher an einem der zahlreichen Imbissstände den Bauch voll schlagen. Wer es lieber ruhiger mag oder eine Pause von rasanten Fahrten braucht, ist im Riesenrad gut aufgehoben: Aus dem 60 Meter hohen, größten transportablen Riesenrad der Welt hat man einen atemberaubenden Blick über den Kramermarkt und die Stadt.
Auch für Familien hat der Kramermarkt viel zu bieten. Das erste Mal dabei ist das „Big Bamboo“, bei dem mit viel Gleichgewichtssinn und karibischer Musik über Hängebrücken geklettert und Stege balanciert wird. Das schont auch den Magen, so dass man noch Lust hat auf Liebesäpfel & Co.
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