Festumzug der Superlative
Kramermarkt Über 100 000 Zuschauer auf Straßen – Rösler in Kutsche
Kutschfahrt über den Heiligengeistwall: Philipp Rösler (links), Ehrengast des Festumzugs, freute sich zusammen mit Oberbürgermeister Gerd Schwandner über den gelungenen offiziellen Auftakt zum Kramermarkt. BILD: Torsten von Reeken 
von Jasper Rittner Und Klaus Fricke
Oldenburg - 140 Wagen, Fuß und Musikgruppen, 2,5 Kilometer Länge, über drei Stunden Dauer: Es ist möglicherweise der größte Kramermarkt-Umzug überhaupt gewesen, der sich am vergangenen Sonnabend durch die City wälzte. Und weil auch das Wetter in ungewohnt guter Oktober-Laune war, säumten weit mehr als die üblichen 100 000 Zuschauer die Straßen. Kramermarkt-Umzug 2011 – ein Volksfest-Auftakt der Superlative.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), der als amtierender Kohlkönig in der Oldenburg-Kutsche den Zug anführte (zusammen mit OB Gerd Schwandner und gleich nach Graf Anton Günther und seinem Gefolge), freute sich über seinen Rummel-Besuch: „Ich bin gern gekommen, weil hier Dinge entstehen für die Wirtschaft“, meinte er mit Blick auf die Stadt und ihren Markt. „Aus der Wirtschaft kann beim Markt Geselliges entstehen“, fasste Rösler die Bedeutung solcher Ereignisse kompakt zusammen.
Einen kleinen Abstecher über das Volksfest mit Besuch in einer der Konditoreien – dann musste Philipp Rösler auch schon wieder los mit seinen Beamten vom Staatsschutz.
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Die anderen der über 100 000 Zuschauer erfreuten sich derweil an den aufwendig geschmückten Wagen von Vereinen und Initiativen aus der Stadt und der Umgebung, an sportlichen Vorführungen der zahlreichen Sportclubs der Region – und natürlich freute man sich über die unzähligen Bonbons, Popcorn und so manches Bier.
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