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Neues vor und nach dem Stimmbruch

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Musik:
Neues vor und nach dem Stimmbruch

Oldenburg Wenn alle Werte derzeit auf ihren ökonomischen Nutzen hin geprüft werden, dann kann ein solches Bonmot schon provokativ wirken: „Musik ist ganz nutzlos, das macht sie so wertvoll!“

Urheber: Oscar Wilde. So gesehen ist Thomas Honickel der reinste Provokateur. Er kann nicht genug von Musik bekommen. Und vor allem: Er ist pausenlos im Einsatz, um gerade junge Leute für diese Nutzlosigkeit zu gewinnen. Das macht ihn so wertvoll.

Honickel (56) ist vom Beethoven-Orchester Bonn vor einem Jahr ans Staatstheater Oldenburg gekommen. Was er dort schon an höchst beachteten Musikprogrammen und Projekten für Kinder und Jugendliche angeleiert hatte, dreht er jetzt auf hohen Touren in Oldenburg weiter. In der laufenden Spielzeit hat Honickel die Zahl der Kinder- und Familienkonzerte auf acht verdoppelt, bestens angenommene Mitsingkonzerte eingeführt.

Die Besucher wissen längst: Bei hohem Unterhaltungswert sind diese Konzerte viel mehr als nur banale Bespaßungs-Aktionen. Und wenn Honickel jetzt das Programm für die nächste Saison vorstellt, dann kann sich Intendant Christian Firmbach einen anerkennenden Seitenhieb auf den „Intendanten“ der Klanghelden nicht verkneifen: „Die Ideen sind nicht das Problem, eher die Kapazitäten, um das alles umzusetzen.”

Schließlich besteht die Klanghelden-Abteilung eben aus Schülerinnen und Schülern mit allen bekannten anderen Verpflichtungen. Aber gegenüber dem Vorgänger-Ensemble mit dem eher drögen Verwaltungsnamen „Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters” hat es einen deutlichen Qualitätssprung gegeben. „Da ist ein anderer Drive reingekommen, eine andere Verbindlichkeit”, sagt Honickel.

Konrad Fröhlich (14) aus Wardenburg, der schon seit sechs Jahren Chorerfahrung sammelt, empfindet das ebenso: „Gegenüber normalen Chören ist das hier schon eine andere Atmosphäre.” Melody Wank (16) aus Metjendorf schätzt ihren früheren Chor, den Lambertichor, wie viele Mitsänger besonders. „Aber hier stellen sich andere Anforderungen, bis hin zur eigenen Oper“, sagt sie.

Von einem Anhängsel des Musiktheaters, das Opernproduktionen ergänzte, ist so etwas wie eine eigene Sparte geworden. Die verstärkte Eigenverantwortung schlägt sich im Niveau nieder.

Die Klanghelden haben mit ihren Kräften bereits eine reine Kinderoper auf die Bühne gestellt: „Das Zauberwort” von Joseph Rheinberger. Jetzt geht am 17. Oktober in der Exerzierhalle „The Piper of Hamelin” von John Rutter ins Szene. Vorlage ist die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln.

An der Titelrolle paukt Florentine Isensee (17). „Da braucht man schon sehr viel Aufmerksamkeit”, meint sie, „aber genau das fordert uns alle heraus.” Leonard von Steuber (15) stellt sich der Rolle des Bürgermeisters. Schon vor der Premiere hat er eine mächtige Herausforderung bestanden, den Stimmbruch: „Von hoch nach tief, das habe ich geschafft. Puuh!“

Fast unmerklich überzeugt hat sich auch das Staatsorchester vom Sog der innovativen Musikarbeit mit jungen Leuten mitreißen lassen. „In diesem Zusammenwirken ist Thomas Honickel ein Chamäleon, wie man es so leicht nicht findet”, nickt Firmbach. „Da ist er Chorleiter, Dirigent, Moderator, Programmierer und vieles andere.”

Honickel, immerhin ein Echo-Preisträger, schmunzelt dazu.

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