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Ostdeutsche Museen mit Beißhemmung

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Kulturpolitik:
Ostdeutsche Museen mit Beißhemmung

Potsdam Ostdeutsche Museen setzen sich aus Expertensicht zu unkritisch mit dem 20. Jahrhundert auseinander. „Die Geschichte des Nationalsozialismus ist in vielen Museen in Ostdeutschland immer noch ein Randthema“, kritisierte der Museumsverband Brandenburg. Aber auch die DDR-Diktatur und die Verfehlungen der Bürger im SED-Staat würden von Heimat- und Regionalmuseen nur ungenügend thematisiert: „Es gibt da eine gewisse Beißhemmung“, sagte jetzt Irmgard Zündorf vom Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam.

Auf einer Fachtagung (17. – 19.10.) wollen Wissenschaftler sich näher mit dem Phänomen beschäftigen. „Entnazifizierte Zone? Zum Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus in ostdeutschen Stadt- und Regionalmuseen“ heißt die Veranstaltung in Potsdam. Kooperationspartner sind neben dem Museumsverband Brandenburg und dem ZZF die Landeszentrale für politische Bildung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Lokale und regionale Museen könnten zu einer aktiven Auseinandersetzung mit und zur Abwehr von rechtsradikalen Haltungen beitragen, erklärten die Veranstalter. Dafür sei allerdings eine „differenzierte Darstellung der örtlichen NS-Geschichte in den Museen unverzichtbar“.

Heimatmuseen seien dafür da, um Identität zu schaffen, erläuterte ZZF-Historikern Zündorf. Oft gehe es in den Ausstellungen um erste urkundliche Erwähnungen des Ortes, über Funde aus dem Mittelalter bis hin zu wichtigen Industriezweigen in der Neuzeit. Ende des 19. Jahrhunderts sei dann aber häufig Schluss mit dem Rückblick auf die Ortsgeschichte: Dass im 20. Jahrhundert ein NS-Gruppenführer in jener Straße wohnte oder wer im Dorf beim SED-Apparat Karriere bei der Stasi machte – „das möchten viele lieber nicht thematisiert sehen“.

„Lokale Nähe ist gerade wichtig für eine Erinnerungsarbeit, die auch und vor allem die junge Generation erreichen will“, meinte der Berliner Erziehungswissenschaftler Klaus Ahlheim.

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