Sängerin Aus Delmenhorst:
Sarah Connor ist „Sprachwahrerin des Jahres“

Leser einer Sprachzeitung haben die Sängerin zur „Sprachwahrerin“ gekürt. Neben einem Koch und einem Studenten landete Sarah Connor auf Platz drei.

Erlangen Für ihren Einsatz für die deutsche Sprache sind ein Berliner Student, der nigerianische Koch Andrew Onuegbu und Sängerin Sarah Connor ausgezeichnet worden. Dies gab die Sprachzeitung „Deutsche Sprachwelt“ am Mittwoch in Erlangen anlässlich der Leipziger Buchmesse bekannt. Die Leser der Sprachzeitung wählten Student Sebastian Zidek von der Technischen Universität Berlin auf den ersten Platz, weil er sich gegen sogenanntes Genderdeutsch wehrt.

Zidek hatte sich geweigert, große Is, Sterne oder Unterstriche innerhalb von Wörtern zu verwenden (StudentInnen, Student*innen, Student_innen). Als ihm daraufhin schlechtere Noten angedroht wurden, wandte er sich laut der Mitteilung an die Kanzlei der TU, die ihm recht gab.

Wirt und Koch Andrew Onuegbu, ein Schwarzer, landete auf Platz zwei. Er hatte sich politisch korrekter Sprache nicht unterwerfen wollen und sein Kieler Gasthaus „Zum Mohrenkopf“ genannt. Er halte das Wort „Mohr“ für unbedenklich, sagte Onuegbu dem sh:z-Verlag: „Ich bin Mohr. Ich stehe zu meiner schwarzen Hautfarbe.“

Sarah Connor erreichte bei den Lesern den dritten Platz, weil sie - nach Hits mit englischen Texten - für ihr neues Album „Muttersprache“ deutsche Liedtexte geschrieben hatte.

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Sarah Connor ist „Sprachwahrerin des Jahres“
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17.03.2016
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