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Benjamin Von Stuckrad-Barre:
Udo Lindenberg half ihm aus der Sucht

Hamburg Der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre hat seine überwundene Drogensucht als „Vollspießertum“ bezeichnet. Am Anfang denke man, der Rausch sei das Gegenangebot zur Normalität, sagte Stuckrad-Barre in einem Interview, das er gemeinsam mit dem Sänger Udo Lindenberg der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung „Die Zeit“ gegeben hat. Aber wenn man sich hauptberuflich einlasse auf die Sucht, dann sei die der Chef. „Und das ist dann nur noch Knast, keine Freigänge mehr“, sagte Stuckrad-Barre. Jeden Tag wolle man exakt gleich haben, und schon kleinste Änderungen führten zu totaler Panik - „und das ist ja tatsächlich nichts anderes als Vollspießertum“.

Der 41 Jahre alte Stuckrad-Barre berichtet in seinem neuen Buch „Panikherz“ von Kokainabhängigkeit und Bulimie und wie Udo Lindenberg ihm half, sich aus seinen Suchtkrankheiten zu befreien. Lindenberg habe ihn im Januar 2015 mit nach Los Angeles genommen, als er in einer depressiven Phase gewesen sei und nicht mehr schreiben konnte. Udo Lindenberg sei einfach dagewesen, ohne moralisch zu argumentieren. „Der sagte: Das kenne ich alles, das ist super mit den Drogen, aber, weißt du, Überleben ist auch nicht schlecht“, beschreibt Stuckrad-Barre die Freundschaft zwischen ihm und dem Sänger: „Diese Warnung von einem, der nun erwiesenermaßen gegen den Rausch als solchen erst mal keine Vorbehalte hat, erreichte mich dann doch.“

Während seiner Sucht habe es Wochen gegeben, in denen er seine Wohnung nicht gefunden habe. Aber die Songtexte von Lindenberg habe er jederzeit aufsagen können.

Auch wenn man als Suchtkranker ein unangenehmer Mensch sei, unzuverlässig, asozial und selbstbezogen, bleibt Stuckrad-Barre nach eigenen Worten ein „Fan der Nacht und Entgrenzung“: „Wenn ich abends erlebe, die Leute schalten diesen Gang hoch, die trinken oder schmeißen sich irgendwas ein, dann erlebe ich schon diesen Schmerz, dass ich diese Rakete leider nicht mehr zünden kann.“

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