• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Nachrichten Kultur

Wenn Millionen wie Champagner fließen

NWZonline {{SHARING.setTitle("Wenn Millionen wie Champagner fließen")}}

Hochkarätiges Und Kurioses:
Wenn Millionen wie Champagner fließen

Basel Champagnerkorken knallen auf der Art Basel – die finanzstarken Käufer greifen tief in die Tasche auf der weltweit bedeutendsten Kunstmesse. 285 Aussteller aus 34 Ländern haben hochkarätige Exponate mitgebracht, und auf die ersten Millionenumsätze wurde bereits wenige Stunden nach der Eröffnung für VIPs am Dienstag angestoßen. Seit Donnerstag ist die Messe, das wichtigste Schaufenster für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Bis zum 22. Juni zeigt die Art Basel Werke von mehr als 1 700 Künstlern, darunter Arbeiten von Georg Baselitz, Pablo Picasso, Paul Klee, Gerhard Richter und Jeff Koons.

In der Kölner Galerie Karsten Greve hing neben fast jedem dritten Exponat der kleine rote Punkt, der signalisiert, dass das Werk schon verkauft ist. Neben einer filigranen Metallskulptur von Fausto Melotti wechselten bei Greve drei Werke von Lucio Fontana sowie Arbeiten von Claire Morgan den Besitzer.

Schon an den beiden VIP-Tagen wurden Millionen umgesetzt. Der Stahldelfin „Dolphin“ von Jeff Koons wechselte bei dem New Yorker David Zwirner für mehr als 3,5 Millionen Euro den Besitzer, ein großformatiges Werk von Kazuo Shiraga fand für rund 1,8 Millionen Euro bei Georg Nothelfer aus Berlin einen Käufer ebenso wie eine Arbeit von Anselm Kiefer bei Michel Haas aus Berlin. Für rund 900 000 Euro konnte man vor der Publikumseröffnung bei der Londoner Marlborough Fine Art noch das großformatige Kiefer-Gemälde „Sefer Hechaloth“ erwerben.

Die 1970 gegründete Basler Messe ist mittlerweile auf drei Kontinenten präsent. Im Jahr 2002 eröffnete sie in Miami Beach ihren ersten Ableger, ihm folgte 2013 Hongkong. Die beiden Ableger finden Ende Dezember beziehungsweise Mitte Mai statt. Der Marathon scheint weder die Ressourcen der Aussteller noch die der Sammler zu erschöpfen, wie die beiden VIP-Tage am Rhein zeigten.

Auffallend ist dieses Jahr, dass asiatische Künstler nicht mehr nur mehrheitlich in Galerien aus China und Japan vertreten sind. „Man hat die stilistischen Gemeinsamkeiten entdeckt. Der Sammler unterscheidet nicht mehr länger zwischen Chinesen, Japanern oder Künstlern aus dem Westen“, sagt Lock Kresler von der New Yorker Galerie Dominique Lévy. Das Werk „Composition“ des Japaners Kazuo Shiraga aus dem Jahr 1962 wurde für rund 1,8 Millionen Euro verkauft.

Ai Weiwei, Takashi Murakami, Yayoi Kusama, Zeng Fanzhi und Katsura Funakoshi gehören zu den Favoriten der Galerien aus Europa und Amerika. Bildhaft für diese Auflösung der Kategorien steht die monumentale Installation „Eternity“ von Xu Zhen in der Halle 1, die ausschließlich raumgreifenden Arbeiten gewidmet ist. Die Installation besteht aus mehreren Statuen, die ihre Inspiration aus der Antike und dem Buddhismus schöpfen.

In den Messegängen sind dieses Jahr nicht so viele Stars aus Hollywood zu sehen. Dafür sind mehr Kunstberater und chinesische Sammler da, darunter auch Qiao Zhibing. Der Konzertveranstalter und Besitzer eines Nachtclubs in Shanghai begann 2006 auf dem Kunstmarkt mitzuspielen. Seine Privatsammlung aus chinesischer und westlicher Kunst will er in naher Zukunft in einem Privatmuseum zeigen.

Neu ist, dass die Nachwuchsgalerien nicht mehr räumlich von den Großen der Branche getrennt sind. Die jüngeren Galerien stellen erstmals in derselben Halle aus wie Gagosian, Perrotin, Yvon Lambert und Hauser & Wirth. Damit läutet die Messe einen Generationenwechsel ein und setzt verstärkt auf Positionen zeitgenössischer Kunst. „Der Unterschied ist enorm. Wir haben viel mehr Besucher“, bestätigt Stephanie Schneider von Arratia Beer. Die Berliner Galerie ist zum zweiten Mal in Basel. Erstmals stellte sie 2012 aus, damals noch in der für die jüngeren Galerien vorgesehenen Halle. Für sie bedeutet der Standortwechsel eine Aufwertung.

Oldenburg
Hausmeister-Frau sprang bei Leibesvisitationen ein

Aus Dem Oldenburger Polizei-Archiv
Hausmeister-Frau sprang bei Leibesvisitationen ein

200 Jahre Polizei in Oldenburg – Grund genug, eine Serie rund um die Freunde und Helfer in Uniform zu starten. NWZ -Redakteur Marc Geschonke erhält dafür Einblick in Akten, Forschungen und Erinnerungen – und stößt auf spannende Schätze.

Oldenburg
EWE-Aufsichtsratschef tritt vorzeitig ab

Stephan-Andreas Kaulvers
EWE-Aufsichtsratschef tritt vorzeitig ab

Eigentlich sollte Kaulvers noch bis 2018 Aufsichtsratschef bleiben. Doch nun wird er sich bereits im Mai zurückziehen. Für Aufsehen sorgte der EWE-Verband auch mit einer zweiten Ansage.

Bremen
Das erwartet die grün-weiße Wundertüte im neuen Jahr

Werder Bremen
Das erwartet die grün-weiße Wundertüte im neuen Jahr

Erst der BVB, dann die Bayern: Nach dem schwerstmöglichen Heimprogramm könnte Werder alsbald eine große Hypothek in die Rückrunde schleppen. Viele bezeichnen die beiden Partien bereits als Bonusspiele.

Westoverledingen
Radlader kippt um und begräbt Mann unter sich

Betriebsunfall Im Kreis Leer
Radlader kippt um und begräbt Mann unter sich

Der 73-jährige Radlader-Fahrer hat schwere Beinbrüche erlitten. Wie konnte es zu dem tragischen Unglück kommen?

Bremen
Investor zieht sich zurück – Insolvenz angemeldet

Lloyd Dynamowerke In Bremen
Investor zieht sich zurück – Insolvenz angemeldet

Schon länger befanden sich das Bremer Unternehmen in Schieflage. Von der Insolvenz sollen 220 Mitarbeiter betroffen sein. Der Geschäftsführer der Gewerkschaft hofft auf einen neuen Investor.

Jaderberg
Netto-Markt nach Autobrand evakuiert

Feuer In Jaderberg
Netto-Markt nach Autobrand evakuiert

Dank eines schnellen Feuerwehreinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Markt verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.

Bremen
Sechs Millionen Schaden nach Sozialbetrug

Jobcenter In Bremerhaven
Sechs Millionen Schaden nach Sozialbetrug

Über 1000 EU-Zuwanderer sollen mit fingierten Arbeitsverträgen unberechtigt Zahlungen vom Jobcenter erhalten haben. Hoffnung, das Geld zurückzubekommen, hat der Geschäftsführer nicht.

Oldenburg
Mr. Big sägt Bonny ab –  und tritt noch hinterher

Bonny & Claudia
Mr. Big sägt Bonny ab – und tritt noch hinterher

Hach! Nach den zauberhaften Tagen mit Jens ist Bonnys Welt rosarot. Doch bevor es richtig losgeht, zieht ihr „Mr. Big“ einen Schlussstrich – und trifft die Bloggerin mit seinen harten Worten bis ins Mark.

Oldenburg
Polizei fahndet nach zwei Männern

überfall In Oldenburger Innenstadt
Polizei fahndet nach zwei Männern

Die Polizei veröffentlicht ein Bild aus einer Überwachungskamera. Zwei Männer hatten bereits im Juni zwei junge Frauen mit einem Messer bedroht und die Herausgabe ihrer Handys gefordert.