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Ein letztes Mal geht es ins Meer

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Walsterben In Der Nordsee:
Ein letztes Mal geht es zurück ins Meer

Wangerooge/Friesoythe Richtung Meer geht es jetzt nur noch mit Maschinenkraft. Sie haben ihm ein gelbes Seil um die Fluke geschlungen, dem gestrandeten Giganten, hier am Ostzipfel der Insel Wangerooge. Am anderen Ende des Seils zieht ein Kettenbagger. Langsam und bedächtig. Zu groß ist die Sorge, dass das Tier in Stücke reißt. Das Ufer rückt immer näher. Mit schweren Ankern gesichert, liegt der Wal am Ende da.

Je ein Schlepper wartet am heutigen Freitag darauf, die beiden Wangerooger Meeressäuger zurück ins Wasser und dann im Schlepptau hinter sich her zu ziehen. Endstation Wilhelmshaven. Wenn das Wasser günstig steht, könnten sie am späten Abend ihr Ziel, den Jade-Weser-Port, erreicht haben. Dort sollen die Pottwale dann zerlegt werden. Vielleicht ist aber auch schon bei Hooksiel Schluss, wenn das Wasser ungünstig steht. Etwa drei Stunden dauert es von der Insel bis dort, schätzen Experten.

Schaulustige angelockt

Insgesamt verendeten seit Freitag voriger Woche mindestens zwölf Wale in der Nordsee: zwei vor Wangerooge, zwei vor Helgoland, einer vor Büsum und einer vor Bremerhaven. Mindestens sechs starben vor der niederländischen Insel Texel. Der schaurige und zugleich ehrfurchtgebietende Anblick der riesigen Tiere lockt Schaulustige an.

Die drängendste Frage, warum sich die Wale ins seichte Wasser verirrt, dort keine Nahrung mehr gefunden haben und dann verendet sind, kann momentan niemand so recht beantworten. „Sie haben sich schlicht verschwommen“, sagt Rudi Zimmeck, Pressesprecher des niedersächsischen Umweltministeriums in Hannover. Falsch abgebogen, auf der Höhe von Schottland. Das war’s.

Zimmeck hat aufgehört zu zählen, wie oft er diese und weitere Fragen schon beantwortet hat. Journalisten aus der gesamten Republik rufen an, fragen nach den Walen. Ihr Tod hat sie berühmt gemacht. Es ist dennoch irgendwie ein unrühmliches Ende für die bis zu 15 Tonnen schweren und über 12 Meter langen Giganten. Bis auf die Knochen werden sie einen der beiden Wale vom Fleisch befreien und das Skelett dann wieder zurückschicken auf die Insel. Dort wird es ausgestellt.

Aus Wal wird Tiermehl

Der andere Meeressäuger wird in Friesoythe (Keis Cloppenburg) zu Tiermehl und Öl verarbeitet. Sie sind Gefallene, so nennt man in der Beseitigungsfirma verendete Tiere, sagt Mitarbeiterin Paloma Fernandez.

Ein gefallener Wal. Als hätte er wie ein Soldat gekämpft. Das klingt zumindest schon eher nach einem passenden Ende für einen tonnenschweren, majestätischen Giganten.

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