Die letzten beiden Tage beim Oldenburger Landesturnier liefen für mich wirklich super. Sportlich war alles bestens, ich bin ausgezeichnet worden, und am Ende habe ich mit meinen Vereinskameraden eine tolle Woche gefeiert. Nur das Wetter war dieses Jahr leider schlecht – das ist vor allem für die Veranstalter dieses tollen Turniers sehr schade, auch wenn die Leute, die sich wirklich für den Reitsport interessieren, sich davon nicht haben abschrecken lassen.
Im Gelände und im Springen blieben Leander und ich ohne Fehler. Es war klar, dass wir uns nach der leicht verpatzten Dressur nicht mehr ganz an die Spitze schieben können; Glückwünsche an dieser Stelle an die Siegerin Johanna Wetjen vom RRV Rastede. Doch wie erhofft haben wir uns noch etwas nach vorne geschoben. Vierte – das ist nicht so schlecht, oder? Und das Hauptziel, den ersten Platz mit der Mannschaft, haben wir auch geschafft.
Nach Erfolgen bei besonderen Turnieren – und Rastede ist ein besonderes – gehen wir mit dem Verein feiern. Doch nicht nur das rundet die Woche ab: Am Sonntag habe ich auf dem Hauptplatz das Goldene Reitabzeichen verliehen bekommen. Für mich als Oldenburger Reiterin bot Rastede dafür genau den richtigen Rahmen. Für das bronzene und silberne gibt es Prüfungen, das goldene Abzeichen wird nur nach besonderen sportlichen Leistungen verliehen. Das macht mich sehr stolz.
Zwei große Turniere stehen in diesem Jahr noch an. In zwei Wochen geht es mit meinem Pferd „Opgum Louvo“ nach Malmö in Schweden zum Weltcup. Ende August bin ich erstmals bei den Erwachsenen bei der EM in Luhmühlen dabei. Wenn es so gut läuft, wie am Ende in Rastede, kann mir nichts passieren.
- Eigentlich wollten Jan-Christoph Egerer, 1. Vorsitzender des Renn- und Reitvereins Rastede, und sein Organisationschef Torsten Schmidt im zweiten Jahr an der Spitze des Oldenburger Landesturniers keine großen Veränderungen vornehmen.mehr
- Im Schlosspark sieht es kurz hinter dem Turnierplatz zurzeit so aus, als wäre dort ein gigantischer Maulwurf aktiv. Es sind allerdings die Männer des Bauhofes, die dort die auffälligen Erdhaufen hinterlassen.mehr
- Die Pferde sind längst wieder in ihren heimischen Ställen, die Hindernisse auf dem Hauptplatz abgebaut und die Stallzelte zusammengefaltet. Auf dem Turnierplatz sind nach dem Ende des Landesturniers am Montag die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Einsatz.mehr
- Die Landesmeisterin im L-Springen kommt in diesem Jahr aus Bettingbühren: Florin Kandzia hat mit „Wyomi“ am Wochenende das Pony-Springen in Rastede gewonnen.
Die 14-Jährige vom Reitverein Bettingbühren trainiert bereits seit April mit Lehrer Stefan Geoe aus Hude für das wichtige Turnier.mehr
- Mehrere Paare hatten auf einen Start verzichtet, eines gab zwischendurch auf, und auch für die überschaubare Zuschauergruppe wurde der verregnete Grand Prix de Dressage zu einer Prüfung. Publikum, Reiter und vor allem die Pferde hatten bei der S-Dressur am Sonntagnachmittag mit dem nasskalten Wetter zu kämpfen.mehr


