Praktische Bedeutung ist wichtig
„Landfrauen: Hauswirtschaft als Pflichtfach an Schulen“, Titelseite, 13. Juni
Vor mehr als 100 Jahren setzte sich in den Schulen die Idee der Bedeutung lebenspraktischer Unterweisung wie Werkunterricht, Textilunterricht oder Hauswirtschaft durch. Später kamen auch Technik bzw. Kunst als Gestaltungslehre hinzu. In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden daraus kompetent die Fachbereiche musische Bildung und „Arbeit-Wirtschaft-Technik“ mit neuen Richtlinien entwickelt.
Die niedersächsischen Richtlinien waren seinerzeit bundesweit vorbildlich. Natürlich waren Hauswirtschaft und Technik als praktische Fächer dabei. In den 90er Jahren begann man in Hannover diese Fächer immer mehr theoretisch zu überfrachten, die lebenspraktische Bedeutung herabzusetzen, obwohl Handwerk und Industrie (...) heilfroh waren, dass Schülerinnen und Schüler nicht mit zwei linken Händen in die Betriebe kamen. (...)
Hasso Rosenthal, Weener
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