Drei Kandidaten für den „Putlitzer-Preis“ lesen vor
Literatur Kurzgeschichten stehen in der Klosterremise im Fokus – „Mist“ als Vorgabe
Das Wort „Mist“ musste in ihren Kurzgeschichten vorkommen: (von links) Detlef Welker, Inge Ried und Christine Korte 
Hude - Gleich drei Autoren haben sich für die nächste Lesung im Rahmen der Reihe „Literatur in der Remise“ angesagt: An diesem Mittwoch, 1. Februar, stellen Inge Ried und Detlef Welker aus Hude sowie Christine Korte aus Aurich ab 19 Uhr Kurzgeschichten vor, die aus einem Wettbewerb hervorgingen. Das Besondere daran ist, dass alle drei Geschichten die selbe simple Quelle haben: „Schreiben Sie eine Kurzgeschichte, in der das Wort ,Mist’ vorkommt“ lautete die Vorgabe im Schreibwettbewerb um den „Putlitzer Preis 2012“.
Ausgeschrieben wurde der mit 150 Euro dotierte Preis vom Literaturverein „42er Autoren“, der den Kurzgeschichtenwettbewerb 2005 ins Leben gerufen hat. Die diesjährige Preisvergabe erfolgt im Mai/Juni in Putlitz (Brandenburg).
Die drei Geschichten der Autoren, die über „Mist“ zustande kamen, sind grundverschieden: Die Auricherin Christine Korte wählte den Titel „Ungeholfen“. Sie erzählt über eine Lehrerkonferenz und ein Schülerschicksal. Inge Ried blieb im Regionalen. Bei ihr steht eine „missliche Lage“ im Mittelpunkt. Tragikomisch ist Detlef Welkers Geschichte – „Frosch am Kopf“ lautet der Titel.
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Neben den Wettbewerbsbeiträgen haben die Autoren noch mehr eigene Geschichten im Gepäck, die sie vorstellen möchten: Freuen können sich die Zuhörer in der Remise zum Beispiel auf „Liebling, ich habe geheizt“, „Striptease extrem“ oder noch „Ein weihnachtliches Zwiegespräch“, das „Gedicht vom Kuckuck“, „Das Vermächtnis“ mit kriminologischem Einschlag oder „Der Umdumpler“, die Geschichte eines rätselhaften Zeitgenossen.
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