Erste Opfer von Neonazis haben Geld erhalten
Berlin - Nach der Serie von Morden und Bombenanschlägen der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle haben erste Opfer eine Entschädigung zwischen 5000 und 10 000 Euro bekommen. Es lägen sehr viele entsprechende Anträge vor, zudem hätten Opfer schon Geld erhalten, teilte eine Sprecherin von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin mit. Es gehe nicht um eine Entschädigung im klassischen Sinne, sondern um eine Pauschale, mit der unbürokratisch Hilfe geleistet werde.
- Von den Ermittlungen zur Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios werden immer neue überraschende Details bekannt. So richtete die bayerische Polizei für sechs Monate einen eigenen Dönerimbiss in Nürnberg ein, weil sie nach den mysteriösen Morden an Kleinunternehmern ausländischer Herkunft offenbar von einem Hintergrund im Bereich der organisierten Kriminalität ausging.mehr
- Eine bislang unbekannte Polizeipanne hat die Entdeckung der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) 2009 offenbar verhindert.
Bei den Ermittlungen zum Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter im April 2007 in Heilbronn sei ein wichtiger Zeugenhinweis nicht verfolgt worden, berichtet der „Focus“.mehr
- Einen Monat nach dem Beschluss von Bund und Ländern, Beweise für ein NPD-Verbot zu sammeln, schwindet die Unterstützung für einen neuen Antrag in Karlsruhe immer mehr. Dabei rückt die Frage weiter ins Zentrum, ob Ermittler die NPD für den Terror der Neonazi-Zelle NSU mitverantwortlich machen können.mehr
- Die Kölner Staatsanwaltschaft soll laut einem Medienbericht die Vernichtung von Beweismitteln angeordnet haben, die heute bei den Ermittlungen zu den Anschlägen der Zwickauer Neonazi-Zelle wichtig sein könnten.mehr
- Das Breite Bündnis gegen Rechts, die Evangelisch-lutherische Stadtkirche und die Evangelische Familienbildungsstätte kämpfen zusammen gegen Rechts. Gemeinsam haben sie den NDR-Redakteur Stefan Schölermann gewinnen können, der am Donnerstag, 19.mehr


