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NWZonline {{SHARING.setTitle("Berührende Suche nach ein bisschen Heimat")}}

Literatur:
Berührende Suche nach ein bisschen Heimat

Ganderkesee In Archiven sitzen und forschen – das ist ihr Ding. „Unheimlich gern“ taucht Dr. Christiane Goldenstedt in diese ruhige Welt ein, befasst sich mit Dokumenten, mit Briefen, wertet aus. Ihr jüngstes Forschungs-Thema: die Geschichte der jüdischen Familie Kuhn, die während des NS-Terrors emigrierte und heimatlos nach einem neuen Anker suchte. Zwölf Jahre aus dieser Geschichte hat die Ganderkeseerin jetzt in einem Buch publiziert. Der Titel: „Du hast mich heimgesucht bei Nacht.“

Aber von Anfang an. Sieben Jahre ist es her, dass Christiane Goldenstedt ihre Dissertation über „Die Frauen in der Résistance“ veröffentlichen wollte und dafür eine geeignete Publikation suchte. Fündig wurde sie bei Annette Kuhn, Herausgeberin einer Schriftenreihe und emeritierte Professorin der Geschichtsdidaktik und Frauenforschung in Bonn.

Die Begegnung mit Annette Kuhn sollte für Christiane Goldenstedt ungeahnte Folgen haben. Denn: Die Ganderkeseerin war fasziniert von der Autobiografie von Annette Kuhn, tauschte sich mit ihr aus, führte mit ihr ein Zeitzeugen-Interview. Und sie begann zu forschen.

Dies Forschen sollte sich als längerfristige Herausforderung erweisen. Goldenstedt studierte Archivmaterial im Warburg Institute (London), korrespondierte mit Universitäten in den USA oder fuhr in die Bayerische Staatsbibliothek.

Als Lehrender kaltgestellt

Das Bild, das sich mehr und mehr verdichtete: Annette Kuhns Vater Helmut Kuhn galt im Vorkriegs-Deutschland als Kapazität. „Er gehörte zu den begabtesten Philosophen seiner Zeit.“ Als die Nazis ihm im Zuge der sich verschärfenden Repressionen gegen Juden die Lehrerlaubnis an Universitäten entzogen, entschlossen sich Helmut Kuhn und seine Frau Käthe, mit ihren kleinen Kindern Annette und Reinhard zu emigrieren. Erst suchten sie in Frankreich eine Bleibe, dann in England.

Doch Großbritannien habe sich gegenüber Exilanten eher als Transitland gesehen. Jetzt versuchte Helmut Kuhn, Referenz-Schreiben zu erhalten. Die sollten helfen, an einer US-amerikanischen Uni lehren zu dürfen.

Ums Schulgeld betteln

Die Briefe der Familie aus diesen Jahren, so sagt Christiane Goldenstedt, würden die Auswirkungen der Biografie-Brüche widerspiegeln. Teils werde schiere Verzweiflung deutlich. Zur Ungewissheit, was passieren werde, seien ökonomische Schwierigkeiten getreten („sie mussten um das Schulgeld betteln“).

Schließlich habe die Familie in die USA einreisen können, Helmut Kuhn lehrte an Universitäten in North Carolina und Georgia. 1949 kehrten die Kuhns – anders als viele weitere Exilanten – nach Deutschland zurück.

Das Schicksal der Familie „hat mich sehr berührt“, zieht Christiane Goldenstedt eine sehr persönliche Bilanz. Es zeige, wie schwer es Exilanten haben, in eine Gesellschaft integriert zu werden. Das Thema Exil sei im Übrigen – leider – sehr aktuell.   

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