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NWZonline {{SHARING.setTitle("Praxis schon am Anfang der Ausbildung")}}

Medizin:
Praxis schon am Anfang der Ausbildung

Hude Erst seit ein paar Jahren gibt es die „European Medical School“ (EMS) an der Universität Oldenburg. Sie bietet einen modernen, praxisbezogeneren Weg des Medizinstudiums in enger Abstimmung mit der Universität in Groningen. Dieser Studiengang lockte im Herbst die ausgebildete Rettungsassistentin Kim Laura Mähr aus dem schwäbischen Meckenbeuren am Bodensee nach Oldenburg.

Nun verbrachte sie fünf Tage als Praktikantin in der Gemeinschaftspraxis Lencer an der Parkstraße in Hude. „Ich war erst skeptisch, aber ich verstehe schon sehr viele Sachen, die hier passieren“, freut sich die Studentin.

Zwei Monate lang hat sie in Oldenburg alles zum Bewegungsapparat gelernt, in Hude darf sie den Ärzten direkt über die Schulter schauen und so ihr Wissen in der Praxis verfestigen.

Die Kooperation mit kleinen Praxen auf dem Land soll den Studenten auch tiefe Einblicke geben und auf lange Sicht dem Ärztemangel auf dem Land entgegenwirken. „Hude erinnert mich an meine Heimat. Hier kennen die Ärzte ihre Patienten und ihre Familien besser als in der Stadt“, hat die 21-Jährige beobachtet. Als Rettungsassistentin sei sie der Arbeit beim Hausarzt erst skeptisch gegenüber gewesen, nun sei die Arbeit für sie tatsächlich nicht mehr so abwegig.

Nach 12 Semestern, also sechs Jahren, sei sie ausgebildete Assistenzärztin. Mit einem Staatsexamen könne sie sich auch später zur Ärztin prüfen lassen.

Die Huder Praxis habe sich in der Auswahl der über 70 Praxen im Oldenburger Land gut dargestellt. „Ich bin sehr froh, dass sich die Praxis dafür entschieden hat. Hier ist montags immer unglaublich viel los, und ich bin eher eine Mehrbelastung als eine Hilfe.“

„Das ist unsere erste Studentin aus diesem Programm und wir sind bisher total angetan“, sagte Hausarzt Marco Remmert. Das sei ganz anders als bei seinem Studium, bei dem es erst sehr spät Kontakt zu Patienten gegeben habe. „Ich habe das früher immer vermisst.“ Das würde Studenten bestimmt motivieren, wenn in den ersten zwei Jahren nicht nur Bücher zu lesen seien.

Zunächst habe man in Hude überlegt, ob man sich eine Praktikantin in der stark frequentierten Grippezeit antun wolle. „Es macht aber Spaß. Sie hat die Messlatte nun aber auch sehr hoch gehängt.“

Nach dem Ende des Praktikums geht es für Kim Laura Mähr wieder an die Uni. „Jetzt geht es acht Wochen lang um Herz, Kreislauf und Organe, dann gibt es dazu wieder eine Woche Praktikum“, erklärt die Studentin ihren Lehrplan.

In einem solchen Rhythmus verlaufe ihr Studium die ersten drei Jahre. Dann gehe es bis zum Abschluss immer vier Wochen in die Klinik und vier Wochen in den Hörsaal.

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