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Ehrenamt:
Zeit schenken für sterbende Menschen und Familien

Falkenburg Zum ersten Mal war das Laurentius-Hospiz in Falkenburg Gastgeber eines sogenannten Befähigungskurses für Ehrenamtliche in der Hospizarbeit. „Es geht vor allem darum, Zeit zu schenken und sterbende Menschen und ihre Familien zu unterstützen“, so die Kursleiter Cornelia und Christian Woiwode. Initiiert hatten den Qualifizierungskurs die ehemalige Koordinatorin Britta Lucht und Marina Schürmann vom Laurentius-Hospiz, die ebenfalls zum Team der Referenten gehörten.

„Gerade ein stationäres Hospiz benötigt im täglichen Leben Menschen zur Unterstützung – auch in der Küche oder im Garten“, sagte Schürmann. „Vor allem sollten sie Zeit mitbringen für unsere Gäste.“ Ein Beispiel: Eine Frau habe sich vor dem Tod noch eine Kutschfahrt gewünscht. Solche Aktionen seien nur mit Ehrenamtlichen möglich.

Zwölf Interessierte nahmen an dem mehrmonatigen Kursus teil. In mehr als 100 Stunden erfuhren sie viel über Themen wie Patientenverfügung oder Glaubensfragen. Man habe sich bewusst für die Ausbildung im Hospiz entschieden, so Irene Müller von der Hospizleitung der Mission Lebenshaus gGmbH. Die große Mehrheit der Kursteilnehmer wolle demnächst im Laurentius-Hospiz mithelfen. Insgesamt seien in den drei Häusern der Mission Lebenshaus 120 Ehrenamtliche tätig. Die in Falkenburg ausgebildeten Freiwilligen erhielten am Sonnabend ihre Zertifikate und feierten den erfolgreichen Kursabschluss. Ein weiterer Befähigungskursus sei in Vorbereitung, erklärte Müller.

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