Vermisst In Wardenburg:
Suche nach 82-Jähriger – Polizei bittet um Hilfe

Demenzkranke 82-Jährige Freitagabend das letzte Mal in Südmoslesfehner Altenheim gesehen

Die Suche mit Helikopter und Hunden bleibt ohne Erfolg. Die demenzkranke Gerda Timm ist orientierungslos. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, in Gärten, Schuppen und Garagen nachzuschauen.

Südmoslesfehn „Wir haben in den zwei Tagen jeden Strohhalm umgedreht“, sagte am Sonntag Thomas Simon, Pressesprecher der Feuerwehr Achternmeer. Doch die aufwendige Suchaktion nach der 82-jährigen Altenheimbewohnerin Gerda Timm, an der laut Simon mehr als 90 Helfer, Feuerwehren aus zwei Landkreisen, Polizei, THW und Rettungshunde beteiligt waren, verlief bislang ohne Erfolg.

Seit Freitagabend, 22.05 Uhr, wird die 82-jährige demenzkranke und orientierungslose Frau vermisst. Wie die Polizei berichtete, wurde sie letztmalig gegen 21.30 Uhr im Foyer des Altenheimes an der Diedrich-Dannemann-Straße 222c gesehen. Seitdem fehlt jede Spur von der 1,58 Meter großen, schlanken Frau. Sie hat laut Polizei kurze, graue Haare und trägt eine Brille. Zur Bekleidung sei nichts bekannt. Eventuell eine beige Strickjacke, hieß es.

Die Bevölkerung wurde am Sonntag gebeten, in Gärten, Schuppen und Garagen nachzuschauen. Hinweise nimmt die Polizei Wildeshausen unter Telefon   04431/941-115 entgegen.

Zunächst hatte sich am späten Freitagabend die Suche auf das Heim erstreckt. Pflegepersonal und Polizei hätten alles gründlich durchsucht, anschließend seien Polizeihunde auf angrenzenden Grundstücken eingesetzt worden, so die Feuerwehr. Gegen Mitternacht habe sich die Polizei mit Achternmeers Ortsbrandmeister Bernd Depner in Verbindung gesetzt.

Der entschied zunächst, die Ortswehren Achternmeer und Wardenburg zu alarmieren. Nach kurzer Lagebesprechung wurden die Feuerwehr Littel und die Rettungshundestaffel der Johanniter aus Oldenburg zusätzlich alarmiert Das THW Wardenburg und die Feuerwehr Jeddeloh II rückten außerdem mit Booten aus, um den angrenzenden Küstenkanal abzusuchen.

„Aufgrund der schlechten Sicht und des Nebels wurden weitere Wärmebildkameras der Berufsfeuerwehr Oldenburg angefordert“, so Thomas Simon. Die SEG des Malteser Hilfsdienstes Sandkrug war ebenfalls vor Ort. Am Sonnabendmorgen gegen 5 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

Am Sonnabendvormittag startete der Hubschrauber der Polizei, um die Suche aus der Luft aufzunehmen. Das war am Abend zuvor wegen des starken Nebels nicht möglich gewesen. Am Boden machten sich derweil ab 14 Uhr am Sonnabend 40 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Achternmeer und Wardenburg sowie eine Hundestaffel erneut auf die Suche. „Auch diese Suche wurde um 20 Uhr letztendlich ohne Erfolg beendet“, so Thomas Simon.

Und auch bis Sonntagabend gab es noch keine neuen Erkenntnisse oder Hinweise, wie die Polizei auf Nachfrage berichtete.

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