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Hier übernachtet man kostenlos

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Couchsurfen In Wildeshausen:
Hier übernachtet man kostenlos

Landkreis Wer mit kleinem Geldbeutel auf Reisen ist, gerne neue Leute kennenlernt und auch an der örtlichen Kultur interessiert ist, sollte sich mit dem Couchsurfing-Netzwerk befassen. Einige Wildeshauser sind seit längerem Gastgeber und teilen ihr Heim kostenlos mit Reisenden aus vielen Ländern.

Gratis auf die Couch

Martin Bruns ist einer von ihnen. Aus Chile, den USA oder aus Holland kamen seine Gäste bisher. „Man schreibt sich vorher, sieht Bilder und liest das Profil“, beschreibt Bruns, was vor dem Kennenlernen passiert. Beim ersten Treffen in Fleisch und Blut gibt es oft eine Umarmung, „so als ob man sich länger kennt“. Fünf Gäste hatte er bisher. „Ich hätte auch mehr haben können, aber wir sind ja hier etwas ab vom Patt und ich war oft weg.“

Das Couchsurfing-Netzwerk

Reisende aus aller Welt können über Couchsurfing völlig kostenlos beieinander übernachten.

Anforderungen an Gastgeber gibt es keine. Die Art der Unterbringung reicht vom Sofa über eine Matratze auf dem Boden bis zur eigenen Ferienwohnung – je nachdem, was der Gastgeber anbieten kann.

Positive Bewertungen und sorgsam ausgefüllte Profile der Mitglieder im Internet bilden eine erste Vertrauensbasis vor dem Kennenlernen.

Couchsurfing soll in erster Linie nicht nur kostenlose Übernachtungen bieten, sondern den eigenen Horizont für die Lebensweisen anderer öffnen.

Bruns sucht sich aus den eingehenden Anfragen aus, wen er bei sich aufnehmen möchte. Der begeisterte Radwanderer nimmt zum Beispiel nur Gäste auf, die zu Fuß, etwa auf dem Pilgerpfad, oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. „Bisher hatte ich keine Probleme, alle waren immer nett und zuvorkommend.“

Nur eine Nacht seien seine Couchsurfer bisher geblieben, um am nächsten Tag ihre Reise fortzusetzen. Abends koche man zusammen, klöne ein bisschen und verabrede dann eine Zeit für das Frühstück. „Ob ich jetzt zwei Brötchen mehr mache oder nicht, ist egal“, findet der 62-Jährige.

Bedenken, Fremde zu sich einzuladen, hat er keine. „Ich denke, dass die Leute, die da Mist machen, von der Gemeinschaft sofort rausgefiltert werden.“ Er habe einmal eine junge Frau aus Holland bei sich aufgenommen und gefragt, ob sie Bedenken hätte. „Nein, deine Tochter wohnt ja bei dir“, habe sie erwidert.

Ein Blick auf die Profile im Internet und der vorherige Schriftverkehr würden bei der Einschätzung des Fremden sehr helfen. „Wenn ich eine Anfrage schreibe, schildere ich kurz, was ich bin und dort machen will – das machen die anderen auch.“

„Es sind schon urige Leute dabei“, findet Bruns. Über seine Gäste erhalte er Einblick in ihr Leben und ihre Reisen. Ein junger Mann aus Chile, der im vergangenen Sommer bei ihm übernachtete, sei schon Monate unterwegs gewesen und habe viel erzählt.

„Wenn man in einem Hotel schläft, ist man eigentlich nur eine Nummer“, findet Bruns, „beim Couchsurfing bekommt man einen Raum, eine Couch oder zeltet im Garten. Es ist einfach persönlicher, weil man Leute kennenlernt.“ Das sei ihm auf seinen Reisen wichtig. „Man bekommt auch Insider-Kenntnisse.“

Freunde für einen Tag

In Holland oder in Skandinavien nutzte er schon öfter das Netzwerk, um eine Bleibe zu finden oder um einen einheimischen Führer für Radtouren an seiner Seite zu haben. „Der Schwede hat mir einen Zeltplatz empfohlen und mich da am nächsten Tag abgeholt.“ Auch die Eltern des Mitreisenden habe er an dem Ausflugstag kennengelernt. „Man lernt viel leichter Leute kennen als in der Pension oder auf der Straße, wenn man auf Reisen ist“.

Oft gibt es nach einer Übernachtung eine Einladung ins Zuhause des Gastes. Noch habe sich die Gelegenheit zu einem solchen Austausch nicht ergeben. „Könnte aber in Zukunft noch sein“, glaubt Martin Bruns.

Liebe Leser,

die NWZ sucht Ihre Couchsurfing-Geschichte. Falls Sie darüber schon einmal verreist sind oder Gäste bei sich aufgenommen haben, melden Sie sich bitte über

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