Handball:
Bookholzberg II wird Favoritenrolle gerecht

HSG siegt 33:15 gegen TuS Holthusen – 18:35-Niederlage für Harpstedt/Wildeshausen

Landkreis In der Weser-Ems-Liga der Handballer waren am vergangenen Wochenende auch wieder Teams aus dem Landkreis aktiv.

HSG Delmenhorst II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 31:23 (18:12). Mit einer soliden Leistung ist der Tabellenzweite HSG Delmenhorst II gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III zu einem klaren Erfolg gekommen. Die Favoritenrolle war bereits von vornherein klar verteilt: Die junge Delmenhorster Truppe kam gut ins Spiel und versuchte, dem Gegner mit hohem Tempo sofort den Schneid abzukaufen.

Die Landkreis-Oldies versuchten dagegen zu halten, aber die Delmenhorster vergrößerten den Abstand schnell auf 10:5. In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Gastgeber nachlässig, so dass die Gäste etwas näher herankamen (18:12). Nach dem Seitenwechsel zogen die Delmenhorster das Tempo noch einmal an und bauten ihre Führung auf 25:13 (40.) aus und gaben sie nicht mehr her.

HSG Neuenburg/Bockhorn - TSG Hatten-Sandkrug II 16:26 (7:16). Mit einem deutlichen Auswärtserfolg bei der HSG Neuenburg/Bockhorn hat die TSG Hatten-Sandkrug II ihren Platz im oberen Tabellenmittelfeld gefestigt. Da mit Malte Kubitzki und Sebastian Kuhlmann gleich zwei Leistungsträger in der ersten Mannschaft aushalfen, trat das TSG-Team von Coach Dariusz Latkowski mit einem kleinen Kader bei den Friesländern an.

Die Grundlage für den klaren Erfolg war eine bärenstarke Deckung mit einem erneut überragenden Keeper Philip Jandt. So spielte die TSG nach einem 6:1-Blitzstart befreit auf. Nach dem 13:4 (20.) schaltete die TSG einen Gang zurück und lag so zur Pause mit neun Toren vorn (16:7).

Nach dem Seitenwechsel machte die TSG erst da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Dann gab es einen Bruch im Spiel der Gäste, und die HSG verkürzte auf 15:20. Doch schnell fand die Latkowski-Sieben wieder in die Spur und kam über 23:15 zum verdienten Erfolg.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - TuS Holthusen 33:15 (16:12). Ihrer Favoritenrolle wurde die HSG voll gerecht und bleibt damit auch weiterhin in der Spitzengruppe der Weser-Ems-Liga. Ganz zufrieden war Coach Andreas Müller mit der Leistung seines Teams aber trotzdem nicht: „Wir haben in der ersten Hälfte aufgrund fehlender Absprachen in der Deckung noch zu viele Tore gegen einen schwachen Gegner kassiert.“ Das lag aber auch zum großen Teil daran, dass Müller in den ersten 20 Minuten seine erste Sechs fast komplett schonte und die Spieler einsetzte, die sonst seltener zum Einsatz kamen. Das änderte sich nach einer klaren Ansage des HSG-Coaches in der Kabine nach der Pause, denn zu Beginn der zweiten Hälfte lief es richtig rund. Zwar versuchte Holthusen das Tempo zu verschleppen, doch ging die immer stärker werdende HSG-Deckung mit einem starken Keeper Jan-Dirk Alfs nun energischer in die Zweikämpfe.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - HSG Harpstedt/Wildeshausen 35:18 (17:9). Nur mit einem kleinen Kader trat die HSG bei den Gastgebern an. Es fehlte einiges im Spiel, denn die HSG-Deckung ging nicht energisch genug in die Zweikämpfe, zudem fehlten die Absprachen. Coach Peter Büssing bescheinigte nur Keeper Maik Bitter, der mit etlichen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte, sowie Henning Fastenau und Timo Kern die richtige Einstellung zum Spiel. Der Trainer konnte sich die Schwächen in der Mannschaft nicht erklären: „Insgesamt war es einfach zu wenig, was die Mannschaft auf dem Spielfeld gezeigt hat.“

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