Tischtennis:
Hundsmühlen muss zittern

Molbergen und Meppen zu stark für Landesligist

Hundsmühlen Es war nicht das Wochenende des Hundsmühler TV: Der Tischtennis-Landesligist verlor nicht nur seine beiden Spiele gegen den SV Molbergen (5:9) und Union Meppen (2:9). Vielmehr sitzt den HTV-Männern nun auch wieder der TSV Venne im Nacken, der mit dem überraschenden 9:3-Sieg gegen den Osnabrücker SC nochmal eine Duftmarke im Abstiegskampf setzte. Als Tabellensiebter hat Hundsmühlen (16:18 Punkte) nur noch zwei Zähler Vorsprung (14:16) vor Venne. Am letzten Spieltag steht der HTV unter Zugzwang, um den Absturz auf den Relegationsrang abzuwenden. Der Aufsteiger hat mit dem sieglosen Schlusslicht TSG Dissen II jedoch eine Pflichtaufgabe vor sich.

Hundsmühler TV - SV Molbergen 5:9. Ohne den grippekranken Heiko Herrmann konnten die Gastgeber nicht in optimaler Besetzung auflaufen. Da auch die Zweitvertretung sowie die erste Jungenmannschaft im Einsatz waren, musste Ersatz aus der Dritten aushelfen. Heiko Burkert sprang gegen Molbergen ein und schaffte sogar einen deutlichen Einzelsieg gegen Nils Fehrlage. Obwohl auch der Tabellenvierte auf Ersatz zurückgreifen musste, kam Hundsmühlen nicht in die Nähe eines Unentschiedens. Im oberen Paarkreuz konnten Jürgen Jesse und André Meyer die Dominanz von Florian Henke und Matthias Elsen nur einmal stören – Meyer schlug Elsen in starken vier Sätzen. Zudem war der HTV in der Mitte und in den Doppeln schwächer drauf. Im dritten Paarkreuz gelang neben Burkert auch Cuong Nguyen mit dem 3:0 gegen Josef Bruns ein Erfolgserlebnis.

Union Meppen - Hundsmühler TV 9:2. Mit Wolfgang Gertje als Ersatz für Herrmann rückten die Gäste auch gegen den Tabellenzweiten unweigerlich in die klare Außenseiterrolle. Die Emsländer waren letztlich zu überlegen und siegten verdient mit 9:2. Jürgen Jesse und Cuong Nguyen verhinderten ein komplettes Debakel. „Man muss betonen, dass es dieses Wochenende nicht an der Ersatzgestellung gelegen hat. Gegen die in der Rückrunde formstarken Gegner aus Molbergen und Meppen war für uns unterm Strich zu wenig drin“, erklärte HTV-Kapitän Rainer Gravekarstens.

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16.03.2016
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