Fußball:
Schwarz-Weiß hakt Klassenerhalt nicht ab

Bezirksligist aus Sandkrug zieht Hinrundenbilanz – Viel Verletzungspech

Sandkrug Die Hoffnung auf den Klassenerhalt seiner Bezirksligafußballer hat Jürgen Gaden, Trainer des Aufsteigers SW Oldenburg, noch nicht aufgegeben. „Die anderen sind noch nicht weit weg“, sagt der Coach des Tabellenletzten mit Blick auf die Tabelle. Die Sandkruger haben aus ihren zwölf Spielen zwar nur acht Punkte geholt, der Tabellensiebte GVO Oldenburg weist aber bisher auch erst 17 Punkte auf. „Wir haben noch Chancen, an den 13. Platz heranzukommen. Zudem starten wir mit zwei Heimspielen gegen TV Esenshamm und TSV Ganderkesee“, macht er sich und seinen Spielern Mut.

Dazu brauchen die Sandkruger aber nicht nur ein Quäntchen Glück, sondern auch eine ausreichend große Zahl von einsatzfähigen Spielern. „Ich habe in der Hinrunde nur zweimal die gleichen elf Spieler zum Anpfiff auf den Platz schicken können. Und wegen unserer Verletzungsmisere, die schon in der Vorbereitung begann, musste ich sechs Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Bezirksligakader einbauen“, beschreibt Gaden den Hauptgrund für die schwache Hinserie. In der Pause gab es aber schon die nächste Hiobsbotschaft für den Coach. Offensivspieler Johann Hannink, der drei der 13 SWO-Tore erzielte und einer der beständigsten Spieler war, zog sich in der Endrunde der Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball eine schwere Fußgelenkverletzung zu und fällt voraussichtlich bis in den Mai aus. Dieser schwere Ausfall mindert die Aussichten auf ein weiteres Jahr Bezirksligafußball in Sandkrug.

„Wir waren schon vor der Saison für die meisten Experten der Abstiegskandidat Nummer eins, werden aber alles tun, um drei Mannschaften hinter uns zu lassen“, meint Gaden zur Situation seines Teams. Zu Saisonbeginn schienen alle Zweifler bestätigt, denn es hagelte deftige Niederlagen. „Gerade in Ganderkesee war mehr für uns drin“, erinnert sich Gaden an das 1:4 beim TSV im September. Nach den ersten Punktgewinnen gegen TSV Abbehausen (0:0) und VfL Stenum (2:2) gab es wieder drei Niederlagen. Erst im elften Spiel gab es Ende Oktober mit dem 2:0 gegen VfL Oldenburg II den ersten Sieg, dem eine desolate Vorstellung gegen FC Rastede (1:8) folgte. Mit einem unerwarteten 3:0 bei SVE Wiefelstede verabschiedeten sich die Sandkruger bereits am zweiten Sonntag im November in die Winterpause.

„In den letzten drei Spielen haben wir sechs Punkte geholt. Das zeigt, dass für uns noch was möglich ist“, will Gaden auf die Spiele gegen VfL Oldenburg II und Wiefelstede aufbauen. Jetzt stehen für SWO 18 Spiele in 13 Wochen auf dem Programm. Zweimal muss das Gaden-Team in der Woche auswärts antreten, Ostern und Pfingsten stehen Doppelspieltage mit jeweils zwei Heimpartien auf dem Programm. „Da müssen wir durch. Immerhin brauchen die Sandkruger über Ostern und Pfingsten nicht in Urlaub zu fahren, sie können Fußball bei uns sehen“, kommentiert Gaden die Terminhatz. „Der Abstieg wäre für uns kein Weltuntergang. Ich glaube aber, dass die Jungs den Klassenerhalt schaffen.“

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Schwarz-Weiß hakt Klassenerhalt nicht ab
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