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Ehrungen:
Sportabzeichen hoch im Kurs

Sandkrug Das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird für das Erreichen altersklassengerechter Leistungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination vergeben. Doch wichtiger als die Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold ist das Training und die Teilnahme an den Prüfungen. Darauf hat Jörg Skatulla, Finanzvorstand der TSG Hatten-Sandkrug, anlässlich der Abzeichenverleihung in der Waldschul-Aula hingewiesen.

Für jeden Einzelnen sei die Teilnahme eine Bereicherung, denn regelmäßige Bewegung und Sport trügen zu einer guten Gesundheit bei, so Skatulla. Gastredner Christian Pundt hob die große Wertschätzung hervor, die das Sportabzeichen bei Rat und Verwaltung habe. Der Bürgermeister lobte mit Wilfried Warncke und dem schon 93-jährigen Walter Böneker die gewissenhaften Leistungsabnehmer der TSG und dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement.

Teilnehmer aus Hude

Wilfried Warncke zeigte sich erfreut über die große Teilnehmerzahl: neben den TSG-Sportlern kamen Absolventen vom TV Huntlosen und den Sportfreunden Wüsting-Altmoorhausen sowie der Waldschule Hatten. Insgesamt haben 121 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 2015 die Bedingungen erfüllt. Ganz vorne liegen dabei Gertrud Strachalla, die zum 39. Mal das Abzeichen erhielt, und Ulrich Keller (49. Mal!).

Das Erreichen der Auszeichnung sei persönlicher Ansporn und zugleich Bestätigung für die geleisteten Anstrengungen, hob anerkennend Skatulla hervor. Dabei habe das Sportabzeichen einen sehr hohen Stellenwert, denn mit dem Ordenerlass vom 4. Juli 1958 habe der damalige Bundespräsident Theodor Heuss dieses Abzeichen staatlich anerkannt. Es sei durch das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen ein geschütztes Symbol und dürfe deshalb an staatlichen Uniformen in Deutschland getragen werden – eine Information, die für viele Teilnehmer überraschend war.

Im Jahr 2004 wurde das Deutsche Sportabzeichen weiter aufgewertet, da einige Krankenkassen zum Start der Gesundheitsreform den Fitnessorden des deutschen Sports in ihre Bonusprogramme aufgenommen haben, teilte Skatulla mit. Seitdem nähmen jährlich bis zu zwei Millionen Sportler an den Prüfungen teil. Davon erreichten rund 900 000 das Ziel, die gesetzten Bedingungen des Sportabzeichens zu erfüllen.

Nachfolger gesucht

Sein Lob ging an die ehrenamtlichen Abnehmer, zu denen auch Steffi und Marc Novak gehören, die während der Saison bei Wind und Wetter jeden Freitag auf dem Sportplatz stehen, Leistungen abnehmen und jedem Teilnehmer Tipps und Tricks beim Training geben. Skatulla dankte Wilfried Warncke, der das ununterbrochen schon seit 1983 macht und Walter Böneker, der ihn seit zwölf Jahren dabei unterstützt. Böneker appellierte an die Sportler, sich hier auch zu organisieren, denn mehr als zehn Jahre werde er diese Arbeit nicht mehr leisten können, so der 93-Jährige.

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