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Volleyball:
Wildeshauser mit Schwächen im Spielaufbau

Wildeshausen In der Volleyball-Landesliga kam der VfL Wildeshausen in seinen Heimspielen am Sonnabend auf eine ausgeglichene Bilanz. Dem 3:0-Erfolg gegen den TSV Bierden folgte eine 1:3-Pleite gegen den TV Bremen-Walle II. „Wir hatten zu viele Fehler im Spielaufbau und können froh sein, dass die Leistung immerhin noch für einen Sieg gereicht hat“, resümierte Spielertrainer Frank Gravel.

VfL Wildeshausen - TSV Bierden 3:0 (25:21, 25:22, 25:20). Zum Jahreswechsel mussten die Wildeshauser Volleyballer erst mal einen Schock verdauen: Der starke Außenangreifer Fabian Muhle hat sich auf einem Hobbyturnier die Bänder gerissen und wird für den Rest der Saison ausfallen. Da auch Conny Kramer mit seinem Mittelhandbruch noch weiter ausfällt, musste sich das Team erneut an eine neue Aufstellung gewöhnen. Im ersten Spiel gegen Bierden agierten Vitali Baier und Torben Dannemann im Außenangriff. Da der VfL dieses das erste Mal so in der Saison spielte, passierten immer mal leichte Fehler im Aufbau – bei dem Gegner aus Bierden allerdings auch. So konnte sich im ersten Satz kein Team absetzen, und beim 18:20 aus Wildeshauser Sicht musste man den Satzverlust befürchten. Die Wildeshauser behielten in dieser Phase ihre Nerven, und mit guten Aufschlägen von Leon Gravel zog der VfL vorentscheidend auf 23:20 weg. Durch den Satzgewinn kam aber keinesfalls zusätzliche Sicherheit auf. Auch im zweiten Satz passierten immer wieder leichte Aufbaufehler. Erst im dritten Satz lief es deutlich besser. Von 12:12 zog Wildeshausen auf 20:13 davon. Damit hatte man das erste Spiel, ohne zu glänzen, gewonnen.

VfL Wildeshausen - TV Bremen-Walle 1875 II 1:3 (25:22, 18:25, 16:25, 20:25). Im zweiten Spiel setzte Wildeshausen die Bremer zunächst unter Druck. Mit Frank Gravel für Vitali Baier im Außenangriff, zwang man den Gegner zu Fehlern. Schnell war Wildeshausen auf 17:9 davon. Jetzt schwächelte die Annahme das erste Mal und Walle kam immer dichter ran, doch zum Satzende fingen sich die Wildeshauser wieder und holten sich den ersten Satz. Diesen Schwung hielt man bis zum 10:7 im zweiten Satz. Die Fehlerquote ging ab diesem Zeitpunkt beim VfL deutlich nach oben, und Walle wurde immer sicherer. Nach dem 16:16 zogen die Gäste davon und setzten dieses auch im dritten Satz fort. Es sollte für die Wildeshauser nicht mehr zu einer besseren Leistung und einem erfolgreichen Ende reichen. Bezeichnend war der letzte Ball des Spiels, den der VfL als Aufschlag weit ins Aus setzte.

„Jetzt gilt es, schnell im Training die Abstimmung in der neuen Formation zu finden, denn in zwei Wochen ist gegen Ofenerdiek/Ofen nur bei einer Top-Leistung etwas drin“, weiß Frank Gravel. Es bleibt weiterhin eng in der Tabelle zwischen den Relegationsplätzen zwei und sieben. „Für uns ist noch alles möglich“. weiß der Spielertrainer.

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