Verwaltung:
70 Flüchtlinge aus Syrien leben in Hude

Aktuelle Informationen auf der Internetseite der Gemeinde – Neu: Zentrale E-Mail-Adresse

Unter der E-Mail „fluechtlinge@hude.de“ werden alle Anfragen beantwortet. Ansprechpartner und viele weitere Infos sind jetzt im Internet abrufbar.

Hude Bis Ende Januar werden in der Gemeinde Hude insgesamt 196 Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben. Das sagen die aktuellen Zahlen aus, die die Gemeinde seit Dienstag auf ihrer Internetseite nennt. Wie die NWZ  bereits berichtete, gibt es im Internet unter www.hude.de, aber auch im Rathaus in einer neuen Info-Ecke, zahlreiche Informationen über die Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde und auch weitergehende Erläuterungen.

Auch die Strukturen des ehrenamtlichen Huder Netzwerks Asyl, in dem sich mittlerweile mehr als 100 Frauen und Männer engagieren, werden vorgestellt.

Unter den 196 Flüchtlingen (einschließlich der neu eingetroffenen Menschen in dieser Woche), sind 65 Männer und 47 Frauen sowie 84 Kinder unter 18 Jahren. Der größte Teil kommt aus Syrien. Das sind 70 Personen (35,71 Prozent). Die zweitgrößte Gruppe stellen die Menschen aus den Balkanstaaten. Es sind derzeit 47 (23,98 Prozent). Diese Zahl ist rückläufig, nachdem die Balkanstaaten als sichere Herkunftsländer gelten. Einige von ihnen seien schon freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt, wie Bürgermeister Holger Lebedinzew berichtete. Aus Eritrea kommen 24 (12,24 Prozent), aus dem Irak sind es 13 (6,63 Prozent), aus dem Iran 8 (4,08 Prozent) und aus dem Sudan 5 (2,55 Prozent), wie aus der Statistik der Gemeindeverwaltung hervorgeht.

Wie die NWZ  berichtete, soll die Gesamtzahl der Flüchtlinge, die in Hude aufgenommen werden, nach der neuen Zuweisungsquote bis zum 31. März auf 342 Personen steigen. Das heißt: Es müssen innerhalb der nächsten etwas mehr als acht Wochen noch weitere 146 Personen von der Gemeinde untergebracht werden. Die Gemeinde hofft, dass sie noch viele dieser Menschen weiterhin dezentral in Wohnungen unterbringen kann, bevor Sammelunterkünfte eingerichtet werden müssen. Wer noch freien Wohnraum an die Gemeinde vermieten möchte, kann sich an Flüchtlingsbeauftragte Gundula Brunken im Rathaus wenden (Telefon 04408/9213 26). Gesucht wird außerdem eine trockene Lagermöglichkeit für die zahlreichen Sachspenden, die Bürgerinnen und Bürger abgeben.

Für alle Anfragen ist außerdem eine neue E-Mail-Adresse eingerichtet worden. Sie lautet: fluechtlinge@Hude.de.


Mehr Infos unter   www.hude.de 

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