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Ganz bestimmt die Zukunft ändern

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Schülerwahl:
Ganz bestimmt die Zukunft ändern

Bookholzberg „Wer kann unser Vorbild sein? Auf wen können wir uns verlassen? Welche Ziele sind uns wichtig?“ Wenn die Bookholzberger Oberschüler ihren Klassensprecher wählen, wissen sie genau, was sie wollen. Und auf Bundesebene? Was wäre, wenn die 13- bis 15-Jährigen heute entscheiden können, wer ihr Land regieren soll? Das testete die 8d am Mittwochvormittag.

Nachdem sich die Oberschüler in Arbeitsgruppen über die verschiedenen Parteien und ihre Ziele schlau gemacht und den Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme diskutiert hatten, wurde es ernst: Nacheinander betraten die Mädchen und Jungen zum ersten Mal die „Wahlkabine“ – ein Pult vor dem Klassenraum. Streng bewacht von Wahlhelferin und Lehrerin Gabriele Ammermann.

Vorab, zur Einstimmung, startete die Pädagogin ihre Politikstunde mit einer kleinen Fragerunde: „Warum ist Wählen wichtig?“, wollte die Wüstingerin von ihren Schülern wissen. „Damit die guten Sachen umgesetzt werden“, meint Björn. „Weil nicht die Falschen bestimmen“, sagt Lea. „Die Parteien sollen wissen, dass man sie gut findet“, meint Firat. „Mein Favorit soll gewinnen“, erklärt Malte.

Führungskraft gefragt

Den übrigens hat der 14-Jährige bereits gefunden. Trotz Wahl-o-mat. Der nämlich ergab, dass der Bookholzberger sich für die Tierschutzpartei entschieden habe. „Kenne ich gar nicht“, gesteht der Achtklässler. Nee: Er will lieber eine Partei an der Regierungsspitze sehen, die „Führungskraft hat und sich durchsetzten kann“. Angela Merkel mache das schon prima. Die kennt er aus dem Fernsehen. Helmut Kohl nicht mehr. Dabei hat der Altkanzler vier Legislaturperioden regiert. „16 Jahre?“, die Achtklässler machen dicke Backen: „Puh!“

Interessiert sind sie aber mehr an der Gegenwart: „Gleichberechtigung für alle, Mindestlohn, weniger Steuern“, steht auf der Wunschliste der Achtklässler. „Die FDP schreibt auf ihre Plakate, dass sie sich für Schulen einsetzt – das fände ich gut“, sagt Lea. Firat war erstmal irritiert über die ganzen Köpfe, die seit einigen Wochen von Laternenmasten und Pappaustellern auf ihn herunterblicken. „Ich habe Papa gefragt und der hat mir dann erklärt, dass in Deutschland jetzt Wahlen sind“, sagt er. Auch seinen Mitschülern sind die vielen Politikerauftritte im Fernsehen und in der Zeitung nicht entgangen. „Oma schimpft über die meisten“, sagt Jessica und lacht.

Wählen ist wichtig

So richtig was zu mosern haben die Achtklässler am politischen Geschehen spontan nicht. Dabei dürften sie. Denn: „Nur wer wählt, darf meckern“, ist Klassenlehrerin Gabriele Ammermann überzeugt. Aus diesem Grunde hat sie sich gleich nach dem Aufruf für die NWZ -Aktion beworben. Ganz gespannt ist sie jetzt schon auf das Ergebnis: Am 16. September werden die Entscheidungen des Nachwuchses   veröffentlicht.

Suche geht weiter

Fest steht bereits jetzt: die Suche nach einem Vorbild, jemanden, auf den sie sich verlassen können, wird weitergehen. Denn wie es aussieht, wissen diese Achtklässler bereits, dass sie die Wahl haben, solange sie wählen gehen.


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