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Megalithkultur:
EU-Auszeichnung für große Steine

Kleinenkneten Als am 1. August aus Straßburg die Nachricht vom Council of Europe zur Vergabe des Titels „Cultural Route of the Council of Europe“ für das Projekt „Straße der Megalithkultur“ eintraf, stand in vorderster Linie die Freude über das Erreichte, aber auch die Gewissheit, dass sich der langjährige Einsatz für die EU-Anerkennung gelohnt hat. Ausdruck dafür waren am Sonnabend die Feierlichkeiten „Europäische Kulturstraße“, die im Naturpark Wildeshauser Geest mit drei Veranstaltungspunkten gefeiert wurden.

Iris Gallmeister, Geschäftsführerin im Zweckverband Naturpark, stand die Freude über die Auszeichnung ins Gesicht geschrieben. „Die langjährigen Anstrengungen haben sich gelohnt. Langsam haben wir uns bei der EU einen Namen gemacht“, erklärte Iris Gallmeister. Veranstaltungen wie die archäologischen Radtouren oder andere Angebote seien bereits über EU-LeaderPlus-Mittel gefördert worden. So habe man schon einmal einen Fuß in der Tür gehabt. Sie bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, besonders bei Bernd Rothmann und Svea Mahlstedt.

Schon am Nachmittag kamen zu dem ersten von insgesamt drei Angeboten im Rahmen „der Langen Nacht der Sagen und Mythen“ zahlreiche Interessierte zur „Zeitreise ins Steinreich“. Vom Treffpunkt am Schafkoben beim Pestruper Gräberfeld nahm Reiseleiterin „Meena“, die bekannte Autorin Helga Bürster, die knapp 50 Teilnehmer mit auf die Tour von der Bronze in die Steinzeit. Hügelgräber, die berühmten Steingräber der Jungsteinzeit und die Kleinenkneter Steine brachte Meena mit allerlei Geschichtlichem über das Leben der Menschen von damals rüber.

„Experiment Steinzeit“

Nach dem Imbiss an den Steingrab in Kleinenkneten mit Köstlichkeiten des Alten Amtshauses (Kleinenkneter Mini-Monuliten) und Bier aus der Privatbrauerei Bannas, beantwortete Stefan Bannas im „Experiment Steinzeit“ sich aufdrängende Fragen nach den handwerklichen Möglichkeiten der damals in der Region lebenden Menschen. Wie wurden die riesigen und zum Teil tonnenschweren Findlinge eigentlich bewegt, ganz ohne physikalische Formeln und Kenntnisse. Von Schwerkraft bis hin zum Bau einer menschlichen Brücke reichten die Darbietungen und daraus resultierende Erfahrungen. Jung und Alt hatten ihre helle Freude an den Experimenten.

Am Abend stand zum Abschluss mit der Aktion „Hauch des Hünengeistes“ eine einstündige Wanderung mit Ulrike bei der Hake-Tönjes auf dem Programm. Bei Fackel-schein ging es von Landgasthof Engelmannsbäke (Visbek) in die Trichterbecherkultur mit Sagen, Geschichten und Liedern. Steinzeittopf und Hünenspieß warteten im Anschluss im Landgasthof.

Auch einen Ausblick wagte Iris Gallmeister nach der Anerkennung der Straße der Megalithkultur durch das Council of Europe. So sieht die Projektierung einen Aufbau von drei bis sechs Stationen entlang der Straße der Megalith-kultur vor. „Allerdings ist dieses mit relativ hohen Kosten verbunden. Pro Station würden wir für die Umsetzung 100 000 Euro benötigen.“ Kein Pappenstil. Gelder, die wieder-um aus dem EU-Topf fließen müssten. „Das I-Tüpfelchen wäre natürlich die Realisierung des Urgeschichtlichen Zentrums“, so Gallmeister. Falls sich dieses nicht realisieren lasse, fügte sie als Plan-B die Einrichtung zumindest einer Informations-Station hinzu. „Langfristig steht dahinter der Erhalt und die Pflege der Denkmäler, aber auch entlang der Route eine angemessene Vermarktung zu erreichen.“ Wichtig sei aber auch, nachzufragen, welche Chancen es gebe, bestehende Betriebe einzubinden.

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