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Ausschuss:
Fischzucht finden alle bekömmlich

Ostrittrum Die Gemeinde Dötlingen macht sich an die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans, um eine neuartige Fischmast in Ostrittrum zu ermöglichen. Einstimmig hat der Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss in seiner Sitzung empfohlen, dafür den B-Plan Nr. 72 (Biogas und Fischmast Ostrittrum) auf den Weg zu bringen. Zugleich soll der Flächennutzungsplan verändert werden.

Geplant ist ein Pilotprojekt rund um den Speisefisch „Oldenbarsch“, einen Warmwasserfisch aus dem Nil. Ein „Start-Up-Unternehmen“ betreibt auf dem Hof Coorßen in Ostrittrum derzeit eine Prototypanlage zur Zucht des „Oldenbarsches“ in Aquakultur. Selbst Wirtschaftsminister Olaf Lies schaute sich das Projekt bereits vor Ort an.

Das Unternehmen beabsichtigt, in Ostrittrum eine Verkaufsanlage zu erstellen. Ziel sei eine 200 bis 300 Tonnen-Zuchtanlage für den Oldenbarsch, hieß es beim Ministerbesuch.

Im Ausschuss stießen die Pläne auf große Zustimmung. „Die Sache ist gut“, so Ausschussvorsitzender Gernot Kuhlmann (CDU). „Das ist positiv. Die Wärme ist vorhanden“, so Rudi Zingler (SPD) mit Blick auf die Biogasanlagen.

Laut Bauamtsleiter Uwe Kläner handelt es sich um rund fünf Hektar Fläche, die beplant werden sollen. Dabei geht es um Fischzucht, beide Biogasanlagen (für die mögliche gewerbliche Wärmenutzung) und drei gewerbliche Tierhaltungsanlagen, alles in einem Verfahren.

Zunächst schließt die Gemeinde einen städtebaulichen Vertrag mit den Investoren, wonach diese die Kosten für das Verfahren übernehmen.

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