Fallensteller:
Heide: Tierquälerei soll sich nicht wiederholen

Strafanzeige erstattet

HEIDE Große Hoffnung, dass der Täter gefasst wird, hat Sarah Kleesiek nicht. Dennoch hat sie Strafanzeige wegen Tierquälerei gestellt. „Vielleicht trägt das ja dazu bei, dass der Fallensteller künftig die Finger davon lässt“, hofft die Katzenliebhaberin aus Heide.

Ihr Kater Pico ist offenbar mit seinem Schwanz in eine der längst verbotenen Schlagfallen geraten, die früher häufig auf Bauernhöfen verwendet wurden, um sich der Marder zu erwehren. Dem Kater musste der halbe Schwanz amputiert werden. Nach Angaben der Tierärztin habe es sich eindeutig um ein Fangeisen gehandelt, sagte Kleesiek. Das Tier habe sicherlich sehr leiden müssen, als es sich aus der Falle befreite. Wer für solche Quälereien verantwortlich ist, müsse mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.

Heide ist offenbar kein besonders sicheres Pflaster für die Samtpfoten. „Vor zwei Jahren ist unsere erste Katze verschwunden, vor einem Jahr die zweite“, berichtet Sarah Kleesiek. Und Aushänge an Bäumen und in Geschäften weisen darauf hin, dass solche Vorkommnisse keine Einzelfälle sind. „Es gab immer wieder Gerüchte, dass hier Katzenfänger unterwegs sind, die die Tiere an Versuchslabors verkaufen“, so die Heiderin. Allerdings gab es keine konkreten Anhaltspunkte. Wichtig sei, dass die Anwohner für diese Thematik sensibilisiert seien. Dann könnten Katzen in Heide sicherer leben.

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03.08.2011
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