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Mit dem Motorrad nach Australien

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Freizeit:
Mit dem Motorrad nach Australien

Wildeshausen An der Küchenwand im Hause Rüger in Wildeshausen hängt eine große Weltkarte, gespickt mit bunten Stecknadeln. Eltern und Töchter haben hier all ihre Reiseziele in vier unterschiedlichen Farben markiert. Etwas kahl mutet nur noch der Nordosten an, doch das wird sich bald ändern. Theresa Rüger (28) und ihr Freund Mat Vickers (36) haben sich nämlich eine 35 000 Kilometer lange Reise um die halbe Welt vorgenommen. Die führt zunächst Richtung Polarkreis und dann weiter nach Russland, China und Südostasien.

Auf nach Tullera

Doch das eigentliche Reiseziel ist Mats Geburtsort Tullera nahe der australischen Ostküste. Hier wollen sie Anfang 2017 ankommen. Los geht es Mitte Mai in Theresas Heimatort Wildeshausen. Geboren ist die 28-Jährige zwar in Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt), aber bereits als Kleinkind zog sie mit der Familie in die Wittekindstadt. Am Wildeshauser Gymnasium machte sie auch ihr Abitur, bevor es zum Studium der Biologie nach Kiel ging.

Nach dem Bachelor-Abschluss wechselte die Wildeshauserin an die James-Cook-University nach Australien, wo sie ihren Master machte und ein Stipendium für ihre Doktorarbeit (Thema: Die sozialen Beziehungen von Riff-Fischen) bekam.

Doch nicht nur das: An der James-Cook-University lernte die reisefreudige Meeresbiologin vor dreieinhalb Jahren auch ihren Freund Mat kennen. Der Herpetologe, der Schlangen und Echsen erforscht, schrieb dort ebenfalls seine Doktorarbeit.

Seine Flexibilität musste Mat anschließend unter Beweis stellen, als der Beruf ihn nach Frankreich in die Nähe von Toulouse verschlug. „Das bedeutete für uns beide fast zwei Jahre Fernbeziehung“, resümiert Theresa Rüger.

Etwas ganz anderes

Doch damit ist es jetzt bald vorbei. Mats Vertrag läuft aus, Theresas Doktorarbeit ist Ende Februar abgabereif. Zeit also, mal etwas ganz Anderes zu machen. „Wir reisen beide gerne, forschen gerne und fahren gerne Motorrad“, fasst die Meeresbiologin zusammen. Also habe es nahegelegen, dem Druck des akademischen Betriebs für eine Weile zu entfliehen und „eine Auszeit zu nehmen, solange wir nur für uns selbst verantwortlich sind“, berichtet die Wildeshauserin.

Derzeit ist das Paar mitten in den aufwendigen Vorbereitungen: Routenplanung, Verhandlungen mit Fährunternehmen, Visa, Versicherungen etc. Der Impfschutz ist bei den beiden Reisevögeln natürlich längst gegeben. Ansonsten ist Theresas Mutter Gabriela Rüger, die als Kinderärztin auch Beratung für Tropenmedizin macht, eine gute Ansprechpartnerin.

Zuständig für die beiden BMW-Maschinen, die derzeit noch in Toulouse stehen, wird hingegen Mat sein, der ein guter Mechaniker ist. Über einen alten Schulfreund hat Theresa außerdem Kontakt zu den Werkstätten, die auf der Route liegen.

„Unterwegs werden wir möglichst oft zelten, haben aber auch Geld für Hotelübernachtungen dabei“, verrät Theresa. Fest eingeplant ist es zudem, nicht nur Land und Leute kennenzulernen, sondern auch diverse Forschungsstationen anzusteuern und Vorträge bei den örtlichen Rotariern zu halten. „Das haben wir in Wildeshausen bereits mit Erfolg getan“, berichtet die Meeresbiologin.

Auf Hochtouren läuft momentan noch die internationale Sponsorensuche. „Unterstützt werden wir bereits von einer Firma, die Spezialkameras für Motorräder fertigt, sowie einem australischen Unternehmen, das Motorradtaschen macht“, sagt die 28-Jährige.

Nicht festgelegt

Nach der Reise geht es für die beiden Forscher, die auf keinen Kontinent festgelegt sind, übrigens auf Arbeitssuche. „Viele Jobs gibt es derzeit zum Beispiel in Südamerika“, blickt Theresa in die Zukunft. Doch vorab gilt es erst einmal, die Route ihres Lebens zu meistern und anschließend die Weltkarte in der elterlichen Küche mit vielen weiteren bunten Stecknadeln zu verzieren.


Mehr Infos zur Weltreise unter   www.wildeshausen-to-tullera.weebly.com 
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