• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline {{SHARING.setTitle("Neue Geschäfte mit alten Kleidern")}}

Sammlungen:
Neue Geschäfte mit alten Kleidern

Wildeshausen Der Markt für Altkleider boomt. Und so werden im Landkreis Oldenburg immer mehr Container aufgestellt. Mal mit Wissen der Behörden, mal aber auch einfach so, was seit 2012 aber nicht mehr erlaubt ist. Wie viele Container es im Kreis gibt, weiß aktuell niemand so genau. Vermutlich liegt die Zahl inzwischen im dreistelligen Bereich.

Allein in der Stadt Wildeshausen sind mehr als ein Dutzend Container schnell gefunden, zumeist in der Nähe von Einkaufsmärkten, mal mit Telefon und Internetadresse versehen, mal wird der Name der Aufstellerfirma versteckt.

Neben karitativen Vereinen wie dem Roten Kreuz, das seit Jahrzehnten Altkleider sammelt oder sammeln lässt, und den zugelassenen gewerblichen Anbietern, tummeln sich auch dubiose Sammler. Allein bei der Postagentur in Wildeshausen stehen allein fünf Altkleider-Container nebenein­ander. Außen steht nur groß „Kleidersammlung“ an den Containern. Wem sie gehören, das kann man nur sehen, wenn man die Klappe aufschiebt. Ein gewerbliches Unternehmen aus Osnabrück hat sie laut angegebener Telefonnummer aufgestellt.

Landkreis handelt

Aufdrucke sind in der Branche allerdings so eine Sache. In der Stadt Oldenburg und im Landkreis, so in Ganderkesee, ist eine „Babynothilfe Dortmund e.V.“ negativ aufgefallen. Die karitative Hilfsorganisation gibt es nicht, dahinter steckt offensichtlich ein kommerzieller Sammler, der die Container illegal aufgestellt hat. Landkreis-Sprecher Oliver Galeotti: „Im Fall der Babynothilfe gibt es erhebliche Zweifel. Wir werden die Container einziehen.“ Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen die Verwerter nämlich drei Monate vor dem Aufstellen ihrer Container ihre Absicht anzeigen. Dann prüft die Verwaltung die Verwertungswege.

Eine „Babynothilfe“ sammelt auch in der Stadt Wildeshausen. Hier firmieren die Sammler allerdings unter dem leicht veränderten Namen „Babynothilfe Deutschland“. Ziel ist offenbar, dem Spender das Gefühl zu geben, er tue etwas Gutes. Die auf dem Container angegebene Internetadresse führt allerdings zurzeit ins Niemandsland.

Es geht es bei den Altkleidern ums Geschäft. Egal ob illegaler Sammler oder kommerzielles Unternehmen, die Kleider werden sortiert und anschließend nicht an Bedürftige gegeben, sondern vermarktet. Um die 20 Prozent der Kleider landen im Schredder. Daraus werden neue Textilien gemacht. Der Rest wird vorsortiert. Hochwertige Einzelstücke werden gesondert verkauft, die große Masse geht im Container zum Kilopreis (Experten sprechen von einem Euro) nach Afrika.

Geschäft in Afrika

Dort bekommen nicht etwa Bedürftige die alten Jeans oder T-Shirts, sondern Zwischenhändler. Dann landen die Sachen auf den vielen Flohmärkten. Deutsche Kleider gelten als besonders beliebt.

Wer mit Kleiderspenden wirklich ein gutes Werk tun will, sollte sich an karitative Einrichtungen, zum Beispiel die örtlichen Kleiderkammern, wenden. Einige arbeiten zwar auch mit kommerziellen Unternehmen zusammen, aber diese erstatten zumindest einen Teil des Umsatzes an die jeweilige soziale Einrichtung.

Westerstede
Grillfest bringt Familienvater ins Gefängnis

Prozess Gegen Westersteder
Grillfest bringt Familienvater ins Gefängnis

Der 55-Jährige hatte für seine etlichen Freunde richtig fett auftischen lassen – und anschließend die Schlachterei nicht bezahlt. Da der Westersteder aber schon einiges auf dem Kerbholz hat, gibt es für ihn statt Steaks erst mal „Wasser und Brot“.

Sinsheim
Bremer Grillitsch wechselt nach Hoffenheim

Zur Saison 2017/18
Bremer Grillitsch wechselt nach Hoffenheim

Der 21-jährige Österreicher unterschreibt im Kraichgau einen bis 2021 geltenden Vertrag. In den nächsten Wochen will sich der Mittelfeldspieler aber ganz auf Werder konzentrieren.

Oldenburg
Wohin soll die Reise gehen?

Caravan Freizeit Reisen
Wohin soll die Reise gehen?

Von Lagerfeuerromantik bis Luxusurlaub: Auf der Messe Caravan - Freizeit - Reisen konnten sich Besucher bei 160 Ausstellern über aktuelle Urlaubstrends informieren.

Strücklingen
Fahrzeug brennt vor Wohnhaus aus

Feuer In Ramsloh
Fahrzeug brennt vor Wohnhaus aus

Die Einsatzkräfte mussten den Wagen unter Einsatz von Atemschutzgeräten löschen. Die Ursache für den Brand ist unklar.

Oldenburg/Bad Zwischenahn
Unfallverursacher geflüchtet – Polizei sucht Zeugen

In Oldenburg Und Bad Zwischenahn
Unfallverursacher geflüchtet – Polizei sucht Zeugen

Am Sonntag krachte es auf einem Supermarkt-Parkplatz in Bad Zwischenahn, bereits am Freitag kam es auf der A29 zu einen schweren Unfall. In beiden Fällen sucht die Polizei nun nach den Unfallverursachern.

Varel
Dieser närrische Abend hatte es in sich

Karneval In Varel
Dieser närrische Abend hatte es in sich

Tanzende Mädchen, viel Musik und kreative Unterhaltung sorgten für beste Stimmung: Die KG Waterkant hat alles aufgefahren, was der Karneval zu bieten hat. Hunderte Zuschauer im Tivoli waren begeistert.

Delmenhorst
Wohnungsbrand im Wollepark – Anwohner warten in Kälte

Feuer In Delmenhorst
Wohnungsbrand im Wollepark – Anwohner warten in Kälte

In der Küche einer Wohnung im sechsten Stock war in der Nacht zu Montag ein Feuer ausgebrochen. Die Anwohner mussten während der Löscharbeiten in eisiger Kälte ausharren.

Nordenham
Zeitungszusteller rettet Nordenhamer  das Leben

Mann Lag Hilflos In Wohnung
Zeitungszusteller rettet Nordenhamer das Leben

Dem Zusteller war aufgefallen, dass der Mann seit Tagen seine Zeitungen nicht hereingeholt hatte. Er verständigte geistesgegenwärtig die Polizei – und rettete damit wohl das Leben des Nordenhamers.

Osnabrück
Fahrer mit   Kokain im Wert von 85.000 Euro erwischt

Erfolg Vom Zoll Osnabrück
Fahrer mit Kokain im Wert von 85.000 Euro erwischt

Ein 31-Jähriger gab bei einer Fahrzeugkontrolle in der Nähe der Autobahn A 311 an, von der Arbeit aus den Niederlanden zu kommen – Sein nervöses Verhalten machte die Beamten vom Zoll Osnabrück aber stutzig.