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Archäologie:
Rückenwind für Urgeschichtliches Zentrum

WILDESHAUSEN Kräftiger Rückenwind für den Förderverein „Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen“ (UZW): Einstimmig empfang der Ausschuss für Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Donnerstagabend, dass sich die Stadt mit einem Drittel an den Projektkosten beteiligt. Die Rede ist von möglichen Gesamtkosten von 3,1 Mio. Euro.

Geplant ist ein gut 1000 Quadratmeter großes Ausstellungsgebäude. Dort sollen ar­chäolische Themen rund um die Megalithkultur medial aufgearbeitet werden, erläuterte UZW-Vorsitzende Svea Mahlstedt. Auf dem gut 4000 Quadratmeter großen Areal soll es eine Aktionsfläche mit Mitmach-Stationen geben. Der Verein UZW habe bereits ein Gelände im Auge; wolle dies aber noch nicht öffentlich machen. Stefan Mahlstede, Kassenwart des Vereins, bezifferte die jährlichen Betriebskosten auf rund 211 000 Euro. Unter anderem sollten zwei Vollzeitstellen geschaffen werden. Über die Straße der Megalithkultur winke ein laufender Zuschuss von 190 000 Euro. Vorsitzende Mahlstedt wies auf das Alleinstellungsmerkmal eines solchen Projekts und das noch ungenutzte touristische Potenzial hin.

Doch die Zeit drängt: Bis spätestens 30. August muss der Antrag bei der N-Bank vorliegen, die eine Förderung von 1 Mio. Euro in Aussicht gestellt habe. Voraussetzung sei, dass sich die Stadt mit einem Drittel der Förderkosten beteiligt. Das letzte Drittel müsste der Verein aus Sponsorengeldern aufbringen.

Bürgermeister Dr. Kian Shahidi strich die Bedeutung des Projekts für Wildeshausen heraus. „Wir sollten das unbedingt positiv begleiten und heute ein Signal setzen“, mahnte er den Ausschuss. Mit Matthias Ruhle habe er in der Verwaltung eigens einen Mitarbeiter abgestellt, der dem Verein bei der Antragstellung zur Seite steht. Auch Thomas Johannes (UWG) warnte davor, dass Projekt kaputtzureden. Hermann Hitz (UWG) meinte, es gehe zunächst um den Förderantrag. Bernhard Block (CDU) lobte das Projekt, wies aber auf die hohen Kosten hin: „Woher sollen wir das Geld nehmen?“ Shahidi sagte, er gehe davon aus, dass die Summe im Investitionshaushalt 2013 dargestellt werden könne. An den jährlichen Betriebskosten solle sich die Stadt nicht beteiligen.

Während einer Sitzungsunterbrechung holte der Bürgermeister die Ausschussmitglieder zu einer Besprechung in sein Büro. Anschließend votierte das Gremium einstimmig für die Beschlussempfehlung.

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