Förderschule:
Tablet-Computer machen Lernen leichter

Schüler am Borchersweg profitieren fortan von iPads – NWZ unterstützt Projekt

So fällt das Lernen leichter: Vor allem für Schüler mit motorischen Einschränkungen sind iPads sehr hilfreich.

Oldenburg Insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler der Schule Borchersweg, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, wurden am Freitag von der NWZ  mit nagelneuen i-Pads ausgestattet. Die Jugendlichen nehmen als iPad-Klassen an dem Projekt „Lesen und Schreiben verbindet“ teil. Die Aktion findet in Zusammenarbeit von der Nordwest-Zeitung, dem Bezirksverband Oldenburg (BVO) und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) statt. Uwe Mork, Leiter der NWZ-Privatkundenabteilung, überreichte die Tablet-PCs und gab den Jugendlichen eine Einführung.

„Die Schüler sind schon ganz begeistert. Jeder hat ein Smartphone, sie haben also schon alle Vorkenntnisse“, sagte Susanne Rosenthal, die eine 8. Klasse unterrichtet. iPads gab es auch für die Klassen 9 und 10, die von Karl-Heinz Müller und Wolfgang Erstling unterrichtet werden. Die Rechner sollen vor allem im Deutschunterricht und im Fach Arbeit/Wirtschaft genutzt werden. Die Schüler werden mit den iPads im Internet recherchieren, aber auch selbst kleine Texte verfassen. Auch kleine Präsentationen können sie mit den Rechnern vorbereiten. Gerade für Förderschüler seien iPads eine gute Sache, sagt Schulleiter Stefan Völkel. „Damit wollen wir die Schüler sensibel an neue Medien heranführen“, erklärt er. Vor allem für Schüler mit motorischen Einschränkungen, die oft per Hand keine langen Texte verfassen können, sei das iPad sehr hilfreich. Das Projekt ermögliche es der Schule nun, den Einsatz der Geräte im Unterricht erst einmal auszuprobieren, freut sich Völkel.

Der 17-Jährige Adrian Volkmann findet es gut, dass seine Klasse mit iPads ausgestattet wurde. „Ich freu’ mich darauf, dass wir die iPads im Unterricht benutzen können“, sagt er. Die 17-Jährige Melissa Meier sieht es ähnlich. „Ich denke, dass der Unterricht durch die Rechner interessanter gestaltet wird, das ist mal was anderes“, findet sie.


     www.nwzonline.de/lesen-und-schreiben 

Leserkommentare

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  buhmann 03.03.2015, 07:31:12

Mein Tochter hat auch so ein Tablett und ich muss sagen, mit dem Teil kann Kind nicht effektiv arbeiten.

Es kommen fast immer Fragen wie geht das, wie geht jenes. Am normalen PC war das für die Tochter alles kein Problem. Als Elternteil ist man/ fra die ganze Zeit gefordert.

Und an die Daten kommt Kind fast nur per Cloud, während beim PC oder Tablett mit Android reicht ein einfacher USB Stick.

Also vollkommen falsches Gerät für die Schüler.

Aber zum Glück ist das Gerät teuer und teuer muss ja gut sein, oder ?


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Merle Ullrich

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