Premiere
Wieder eine neue Umweltschule
Grundschule Klingenbergstraße bekommt erstmals Auszeichnung
Grundschule Klingenbergstraße bekommt erstmals Auszeichnung
Kreyenbrück/Eversten/Dietrichsfeld/Vechta Nun weht auch in Kreyenbrück die weiß-blaue Umweltflagge: Bei einem Festakt in der Universität Vechta wurde die Grundschule Klingenbergstraße erstmals zur Umweltschule ernannt. Lehrerin Jenny Richter nahm zusammen mit den beiden Viertklässlern Helin Göktas und Lars Hoffmann die Urkunde und Umweltflagge in Empfang.
Zwei Jahre lang müssen sich Schulen an dem Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ beteiligen, um Chance auf diese Auszeichnung zu haben. Das heißt, sie müssen für eine Bewerbung zu international abgestimmten Themenbereichen arbeiten, wie Energie, Wasser, Abfall, Mobilität, fairer Handel und Konsum. Darüber hinaus können sie weitere Themen wählen, beispielsweise Naturschutz, Kunst und Ökologie, gesunde Ernährung oder ökologisches Gestalten des Schulgeländes.
In Vechta ebenfalls und zum wiederholten Male als Umweltschule ausgezeichnet wurden aus Oldenburg die Grundschulen Dietrichsfeld und Staakenweg sowie die IGS Helene-Lange-Schule. Die Dietrichsfelder legen ihren Fokus auf das Thema „Mensch und Klima“. Dazu zählen Projekte wie „Horst Janssen als Recyclingkünstler“ und die Pflanzung eines Naschgartens. Die Grundschule Staakenweg widmet sich dem Thema „Gesundheit“ in vielen verschiedenen Facetten, Und auch hier geht es um „Mensch und Klima“. Die Helene-Lange-Schule legt einen Schwerpunkt auf das globale Lernen mit dem Pilotprojekt „Schule gestaltet Globalisierung“ und einem Patenschaftprojekt mit dem Nicaragua-Verein. Ein weiterer Aspekt ist das nachhaltige Wirtschaften. Es wurde eine Schülergenossenschaft gegründet.
Premiere war es nun aber für die Grundschule Klingenbergstraße. Sie bekam die Auszeichnung für ihre Projekte im Schulgarten. Hier wurden in den vergangenen zwei Jahren ein Barfußgang und ein Grünes Klassenzimmer angelegt. Man bepflanzte die Beete, baute ein Insektenhotel und stellte Nistkästen auf. Außerdem wurden Schüler zu de Energieexperten ausgebildet, um ihr Wissen an andere Klassen weiterzugeben. Man arbeitete eng mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und dem Naturschutzbund zusammen. Die Schule nimmt außerdem an Umweltprojekten wie „Abgedreht“ und „Aktion Klima“ teil.
Mehr Infos unter dem Stichwort Umweltschule: www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de
Das könnte Sie auch interessieren
Über den Autor
Susanne Gloger
Redaktion Oldenburg
Tel.: 0441 9988 2108
Fax: 0441 9988 2109
Artikel
Leserkommentare