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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Demonstration in Oldenburg

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Olgida:
Demonstration in Oldenburg

Oldenburg Nach Polizeiangaben hatten sich rund 60 Pegida-Anhänger am Bahnhofsvorplatz in Oldenburg versammelt. Gleich mehrere Gegendemonstrationen hielten dagegen – es sollen weit über 550 Menschen gewesen sein.

Auf der Facebookseite von No Olgida wurde kräftig kommentiert: „Danke OLGIDA tolle Stimmung auf unserer Seite der Absperrung. Tolle Musik, super freundliche Leute. Wie ist es bei Euch?“, wurde zum Beispiel in Bezug auf die wenigen Pegida-Demonstranten gepostet.

Die Kirchen hatten als Gegenmaßnahme unter dem Motto „Oldenburg ist bunt. Oldenburgs Bürger zeigen Gesicht“ einen Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut. „Wir wollen für Vielfalt, Toleranz und einen demokratischen Diskurs einstehen“, sagte Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann.

Auch in anderen Städten in Niedersachsen wurde demonstriert. Während in Braunschweig zum achten Mal rund 350 „Bragida“-Gegner demonstrierten, brachten die Anhänger lediglich 50 Teilnehmer zusammen. Die Gruppe „Braunschweiger gegen die Islamisierung des Abendlandes“ war zuvor beim Verwaltungsgericht mit ihrem Versuch gescheitert, das von der Stadt verhängte Verbot eines Aufzuges aufzuheben.

In Hannover zählte die Polizei lediglich 18 Sympathisanten des „Pegida“-Ablegers „Padega“ („Patriotische Deutsche gemeinsam für Frieden, Freiheit und Demokratie im Abendland“). Der Splittergruppe, die via Facebook zu ihrer ersten „Montagsdemonstration“ aufgerufen hatte, standen etwa 80 Gegendemonstranten gegenüber. Rund 100 Menschen hatten am Nachmittag bereits an der Eröffnung der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in der Innenstadt teilgenommen.

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