Schönheitswettbewerb In Oldenburg:
Miss Internet jetzt auch Miss Norddeutschland

Susanne Mines kam beim Miss-Wettbewerb bei Famila auf Platz 1. Neben einer gewissen Attraktivität mussten die Kandidatinnen vor allem eins haben.

Oldenburg Im eleganten Ballkleid und auf hohen Stöckelschuhen stolziert eine Teilnehmerin nach der anderen auf die Bühne und schenkt Publikum und Jury ihr hübschestes Lächeln. Der Traum, bei der Wahl zur schönsten Frau des Nordens mitzumachen, war für zwölf junge Frauen am Sonnabend bei Famila in Wechloy in Erfüllung gegangen. Sie alle hofften, sich am Ende Miss Norddeutschland 2016 nennen zu dürfen.

Doch nur eine kann den Titel mit nach Hause nehmen und sich auf direktem Weg für die nächste Etappe, den Wettbewerb der Miss Germany, qualifizieren. Ihre Krönung erfolgt am 20. Februar im Europapark in Rust.

In drei Durchgängen führten die Kandidatinnen unter dem motivierenden Applaus der Zuschauer Abendkleider vor, stellten sich einem Kurzinterview mit Moderator und Mitarbeiter der Miss Germany Corporation (MGC), Rudi Köhlke, und liefen in Bademoden über die Bühne.

Kritisch beäugt wurden die Auftritte von der Jury, bestehend aus Sängerpaar Judith und Mel, Tatort-Schauspieler Prashant Prabhakar, der amtierenden Miss Germany Olga Hoffmann, ihrem Pendant Florian Molzahn sowie dem Darsteller aus der Soap „Köln 50667“, Ingo Kantorek. Bei der Wahl zur Miss Norddeutschland kommt es vor allem auf eines an: Selbstbewusstsein. Da rücken andere Kriterien, die bei Modelwettbewerben ansonsten vorausgesetzt werden, in den Hintergrund. Es gibt zum Beispiel keine Größenvorgabe. Man soll Spaß auf der Bühne haben.

„Die Präsentation und die Ausstrahlung müssen einfach stimmen“, so Ines Klemmer von der Miss Germany Corporation. Olga Hoffmann (24) hat geschafft, wovon die Teilnehmerinnen träumen: Sie ist die amtierende Miss Germany. „Ich wünsche den Mädchen, dass sie den Tag heute genießen und wichtige Erfahrungen für ihr weiteres Leben mitnehmen“, gibt sie ihren Kolleginnen mit auf den Weg.

Am Nachmittag ertönen die Fanfaren aus den Lautsprechern, die Frauen fiebern der Verkündung der Platzierungen entgegen. Die 23-jährige Susanne Mines aus Braunschweig konnte sich im klassischen schwarzen Abendkleid gegen die Konkurrenz durchsetzen. Platz zwei belegte Daria Wätzold als amtierende Miss Hannover, auf den dritten Rang schaffte es die Oldenburger Miss, Katharina Kiesé aus Hude.

Wie es sich für eine frischgebackene Schönheitskönigin gehört, stehen zunächst Fotos in Siegerpose mit Krönchen und Schärpe an, bevor Freund Stefan die Gewinnerin in die Arme schließen kann. „Ich bin unheimlich stolz“, sagt der 27-Jährige strahlend. Susanne Mines trifft der Erfolg überraschend, sie ist erst kürzlich auf Anhieb zur Miss Internet gekürt worden. Zeit zu verschnaufen bleibt auch jetzt nicht. Am kommenden Freitag geht es für die gelernte Optikerin bereits ins „Miss-Camp“, um sich auf die Wahl zur Miss Germany vorzubereiten. „Da ist erstmal drei Wochen lang volles Programm angesagt“, weiß sie.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 

Leserkommentare

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  Oldenburger 25.01.2016, 10:03:06
Da es doch gerade wieder um sexuellen Missbrauch geht und seitens Wildwasser das beobachten einer Frau schon sexueller Missbrauch sein soll, eine Frage:

Haben die Veranstalter und Zuschauer schon Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs bekommen? Immerhin wurden die Damen angesehen und beobachtet...

Väter sind vermutlich auch Pädophil, weil sie ihre Tochter oder Sohn auf dem Schoß sitzen haben...
Sind wir eigentlich nur noch von Idioten umgeben?

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http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/die-schoenste-muss-selbstbewusst-sein_a_6,0,3424025718.html
25.01.2016
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