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Kalif Storch überwintert auf CD

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Hörspiel-Oper:
Kalif Storch überwintert auf CD

Oldenburg Leonard von Steuber kann es kaum erwarten, die CD auszupacken. „Das fühlt sich cool an“, strahlt der 16-jährige Bariton der „Klanghelden“. Der Jugendchor des Oldenburgischen Staatstheaters hat die Kinderoper „Das Zauberwort“ als CD aufgenommen – und am Freitag ist das Werk druckfrisch aus dem Presswerk in Berlin geliefert worden. „Das sieht richtig professionell aus“, freut sich Leonard, der in dem Singspiel Selim, einen Weisen aus dem Morgenland, verkörpert. „Total stolz“ ist auch Simone Hauburger. Die Zwölfjährige leiht der Eule Lusa, hinter der sich eine verzauberte Prinzessin verbirgt, ihre wunderschöne Stimme.

Die Kinderoper von Josef Rheinberger basiert auf Wilhelm Hauffs populärem Märchen „Kalif Storch“, in dem der Zauberer Kaschnur den Kalifen Chasid in einen Storch verwandelt. Die „Klanghelden“ haben ihre szenische Deutung unter der Regie von von Sebastian Ukena und musikalischer Leitung von Thomas Honickel in der Theatersaison 2014/15 mit großem Erfolg präsentiert. Dabei wurde die Handlung nicht in den romantisch verklärten Orient verlegt, sondern in eine verlassene Schule, wo sich eine Gruppe von Kindern trifft, den Klavierauszug von Rheinberger entdeckt und beschließt, die Geschichte nachzuspielen. Diese Übertragung des Märchens nahm der spannenden Handlung nichts von ihrer Magie und wurde heftig beklatscht. Die nun vorliegende CD dokumentiert die engagierte Arbeit des insgesamt 45-köpfigen Ensembles und zugleich die Ersteinspielung der Orchesterfassung.

Die CD wurde an zwei Aufnahmetagen im Juli im hauseigenen Tonstudio des Staatstheaters eingespielt und eingesungen. Sie hält nicht nur die 35-minütige Aufnahme der Oper selbst bereit, sondern bietet auch Auszüge aus dem Werk, die in die Geschichte einführen. Die jungen Ausführenden stellen ihre Rollen als Erzähler selber vor, das Orchester gibt Klangbeispiele für verschiedene Instrumentengruppen. „So ist eine echte Hörspiel-Oper entstanden“, sagt Thomas Honickel.

Vom Ergebnis ist Generalintendant Christian Firmbach hellauf begeistert: „Es ist wunderschön geworden.“ Chor-Chef Honickel und seinen „Klanghelden“ bescheinigt er „eine tolle Arbeit“. Und die „Klanghelden“ sind für den Intendanten auch im Hauptspielplan mit ihren jungen Stimmen unverzichtbar – zum Beispiel in den Opern „Hänsel und Gretel“ sowie „Ein Sommernachtstraum“ (ab 9. April 2016). „Möge der Stimmbruch noch auf sich warten lassen“, hofft Firmbach.

Im Februar wird der „Klanghelden“-Chor auch noch einmal mit seinem jüngsten Werk, der Aufführung von „The Piper of Hamelin“ nach der Geschichte vom Rattenfänger von Hameln, aufhorchen lassen.

Die CD „Das Zauberwort“ wird für zehn Euro an der Theaterkasse sowie bei Vorstellungen in der Exerzierhalle angeboten. „Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, ist gut beraten, sich dieses Werk zu besorgen“, schmunzelt Firmbach. 


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