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Fußball:
Anschwitzen in türkischer Kälte

Oldenburg/Lara Vier Minuten früher als geplant sind die VfB-Fußballer am Dienstagvormittag auf türkischem Boden gelandet. Um 10.31 Uhr kam der Flug ST 7736 mit der Delegation aus Oldenburg am Flughafen von Antalya an. Unweit der Mittelmeer-Metropole bereitet sich der Spitzenreiter der Regionalliga Nord bis zum kommenden Dienstag in Lara auf die Mission Drittliga-Aufstieg vor.

„Das Hotel ist klasse, der Rasen super, allein der eisige Wind muss nicht sein“, gab der sichtlich gut gelaunte VfB-Cheftrainer Dietmar Hirsch am ersten Tag in der Türkei zu Protokoll. Wer gedacht hatte, dass es an der Mittelmeerküste mollig warm sein würde, wurde nämlich enttäuscht. Es war zwar rund 20 Grad wärmer als in der Heimat, doch vereinzelt wurde beim Anschwitzen sogar trotz Sonne noch auf Handschuhe oder Schal gesetzt.

Morgens um 3.30 Uhr hatte bei Hirsch der Wecker geklingelt. Mit dem Team ging es im Bus zum Flughafen nach Bremen, wo bei nahezu 10 Grad unter Null um 6 Uhr das Flugzeug abhob, um fast genau dreieinhalb Stunden später in Antalya zu landen. Die Türkei liegt eine Zeitzone vor Mitteleuropa.

Kaum waren die VfB-Spieler angekommen, da beorderte der Cheftrainer sein Team bereits zur ersten Übungseinheit auf den sattgrünen Rasen in Lara. Fast zwei Stunden dauerte das erste Training am frühen Dienstag-Nachmittag.

Täglich zweimal bittet Hirsch seine Schützlinge auf den Platz. Dass die Oldenburger dazu einige Kilometer mit dem Bus fahren müssen, stört sie nicht. „Die Trainingsplätze direkt neben dem Hotel sind nach einem Unwetter gesperrt, aber unser Reiseveranstalter Thomas Vehorn hat sofort einen Ersatzplatz und den Bustransfer organisiert – das ist wirklich perfekt“, freute sich VfB-Sportleiter Ralf Voigt.

Inzwischen wurde übrigens ein zweites Testspiel unter türkischer Sonne verabredet. Eine Partie gegen West-Regionalligist SV Rödinghausen stand seit längerer Zeit auf dem Plan. Kurzfristig wurde nun ein weiteres Vorbereitungsduell gegen den Berliner AK ausgemacht. Einen Tag vor der Rückreise in die Heimat treffen die Oldenburger am Montag ab 11 Uhr Ortszeit auf den Tabellenvierten der Regionalliga Nord-Ost.

Ein wenig gedämpft wird die gute Laune beim VfB durch zwei Verletzungen. Nach Moritz Steidten (Zahn-OP) musste auch Lavdrim Ebipi (Innenbandriss im Knie) die Reise in die Türkei absagen. Stattdessen durfte sich Fabio Grigoleit aus der U 19 des JFV Nordwest über einen Platz im Trainingskader freuen. „Der Junge hat zuletzt gut gespielt und trainiert“, erklärte Voigt. In Absprache mit JFV-Coach Stephan Ehlers habe man entschieden, den A-Jugendlichen mitzunehmen.

Auf Unterstützung müssen die Oldenburger Fußballer übrigens auch in fast 2400 Kilometern Entfernung nicht verzichten. Knapp 20 Fans haben die Mannschaft am frühen Dienstagmorgen begleitet – weitere werden in dieser Woche erwartet.

„Die Unterstützung ist in der ganzen Saison schon überragend – dass die Jungs sogar hier dabei sind, finde ich sensationell“, freute sich Hirsch, dessen Arbeitstag übrigens deutlich länger dauert als der seiner Spieler. Während die etwa in der Sauna entspannten oder noch Übungen im Hotel-Kraftraum absolvierten, bat Hirsch seine Co-Trainer zur Besprechung: „Wir sind ja nicht hier, um Urlaub zu machen.“

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