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Handball:
Kohorst erklimmt nächste Stufe

Oldenburg Die Ausgangslage ist ähnlich wie in der Hinrunde: Mit einer Niederlage gegen den TV Oyten (30:32) im Gepäck treten die Drittliga-Handballerinnen des VfL II gegen den TSV Nord Harrislee an. Bei ihrer Busreise Richtung dänische Grenze haben die Spielerinnen an diesem Sonnabend ein paar Stunden Zeit, um sich auf das Duell beim Tabellenachten einzustimmen, das um 17 Uhr angepfiffen wird.

Für Torfrau Madita Kohorst beginnt dann zugleich die Abschiedstour in der 3. Liga. Wie berichtet wechselt das 19-jährige Ausnahmetalent in diesem Sommer als Nachrückerin für die Dänin Louise Egestorp in den Erstligakader des VfL, wobei sie das Spielrecht für die „Zweite“ vorerst behalten wird.

Erstmals Bundesliga-Luft schnupperte sie am 19. Januar bei ihrem Debüt gegen Rosengarten. „Sie ist ein Rohdiamant und hat das absolut verdient“, lobt Trainerin Alex­andra Hansel ihre Torfrau, die eine sportliche Karriere im Zeitraffer hinlegte. „Ich habe erst mit zehn Jahren mit dem Handball begonnen, erst als Feldspielerin“, blickt Kohorst zurück: „Bei meinem zweiten Spiel verletzte sich unsere Torfrau, und ich habe mich bereiterklärt, für sie einzuspringen. Seitdem stehe ich im Tor.“

Von ihrem Heimatverein TV Dinklage gelang der Sprung in die A-Jugend des VfL und zwischen die Pfosten der zweiten Mannschaft. Nachdem die Torhüterinnen Alexandra Meyer und Stefanie Jandt den Drittliga-Meister vor zwei Jahren verlassen hatten, stand Kohorst sofort im Rampenlicht. Dank starker Leistungen wurde sie ins Juniorinnen-Nationalteam berufen und belegte mit Deutschland bei der U-19-EM 2015 in Spanien Rang fünf.

Nun erfolgt der nächste Schritt. Darauf angesprochen, lobt die Lehramtsstudentin (Biologie und Germanistik) immer wieder ihren Torwarttrainer Alexandr „Sascha“ Vorontsov. An den montäglichen Übungseinheiten nehmen die VfL-Keeperinnen aus dem Leistungsbereich, aber auch Torhüter aus anderen Vereinen teil. „So hat man auch die Würfe der männlichen Kollegen. Das härtet ab“, sagt Kohorst mit einem Augenzwinkern.

Am Sonnabend kann sie sich aber ganz auf die Würfe ihrer weiblichen Gegner konzentrieren. Auf das fast schon traditionelle Familienduell gegen den TSV Nord Harrislee freut sich vor allem Griet Prante. Die Linksaußen trifft auf ihre Schwester Lisa, die seit einiger Zeit für das Team aus Flensburg spielt. Mit dem „Nordexpress“ verpasste sie am vergangenen Wochenende eine große Überraschung bei Spitzenreiter Hannover-Badenstedt. Erst mit der Schlusssirene verloren die Schleswig-Holsteinerinnen 23:24, nachdem Lisa Prante zuvor das 23:23 erzielt hatte.

Die viertplatzierten Oldenburgerinnen hingegen wollen nach der Pleite gegen Oyten so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückkehren. In der Hinrunde hat es übrigens funktioniert: Der VfL II gewann das Duell knapp mit 21:19.

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