Fußball:
Max Wilschrey verstärkt Sturmabteilung des VfB

20-Jähriger kommt von West-Regionalligist Wiedenbrück – Vertrag bis 2017 mit Option

Oldenburg Beim ersten Training seiner neuen Teamkollegen musste er noch zuschauen, aber schon bald will Max Wilschrey den Konkurrenzkampf im Angriff des VfB anheizen. Pünktlich zum Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Regionalliga hat der Spitzenreiter am Dienstag in dem 20-Jährigen die erhoffte Ergänzung für die Offensive gefunden. Der 1,86 Meter große Mittelstürmer hat in der Hinrunde zehn Spiele (drei von Beginn an) für West-Regionalligist SC Wiedenbrück bestritten und dabei zwei Tore erzielt.

„Max ist ein junger, sehr talentierter Angreifer. Er ist schnell, technisch gut und hat bereits Erfahrungen im Regionalligafußball gesammelt. Aus diesem Grund sind wir überzeugt, dass er unserem Angriff perspektivisch noch mehr Wucht verleihen kann“, sagt VfB-Sportleiter Ralf Voigt über den 20-Jährigen, der als Ergänzung zu Kifuta Kiala Makangu zu sehen ist.

„Es ist klar das ,Kifu’ mit etwas Kredit in die nächsten Monate geht“, sagt Chefcoach Dietmar Hirsch. Der 27-jährige Torjäger, der mit 13 Treffern als Dritter der Torschützenliste der Regionalliga Nord in die zweite Saisonhälfte startet, habe sich seine Position nicht nur durch seine Treffsicherheit, sondern insbesondere durch seinen unermüdlichen Einsatz verdient.

Wilschrey, der in Bremen geboren wurde, aber im Westen der Republik fußballerisch gereift ist, spielte in der U-17- und U-19-Bundesliga für Arminia Bielefeld, ehe er in der zweiten Mannschaft Erfahrungen in der Oberliga Westfalen sammelte. Vor einem Jahr wechselte er zum SC Wiedenbrück und traf dort im Frühjahr 2015 in zehn Regionalliga-Partien dreimal.

„Mit dieser Verpflichtung sind wir im Angriff sicher gut aufgestellt. Der Konkurrenzdruck ist natürlich da, und darüber hinaus können wir auch auf verletzungsbedingte Ausfälle noch besser reagieren, als es im vergangenen Jahr der Fall war“, meint Voigt. Aufgrund einer Blockade im Rücken müsse Wilschrey, der einen Vertrag bis 2017 mit beiderseitiger Option auf eine weitere Spielzeit unterzeichnet hat, noch ein bis zwei Tage beim Training zusehen.

Der kurz vor Weihnachten verpflichtete Andreas Pollasch mischte dagegen beim Auftakt schon kräftig mit. „Er ist ein harter Hund“, sagt Voigt mit einem Schmunzeln über den 22-jährigen Allrounder, der für die Defensive verpflichtet wurde. „Er kann aber sogar im Sturm spielen“, ergänzt Voigt, der sich mit dem Trainerteam aktuell noch nach einer weiteren Alternative für das Tor umsieht.

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Jan-Karsten zur Brügge

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