Basketball:
Oldenburger Dominanz endet abrupt

U-16-Junioren der Baskets Akademie in JBBL-Hauptrunde chancenlos

Oldenburg Die Saison war schneller vorbei als gedacht: Statt in den Playoffs der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) um die Meisterschaft mitzuspielen und weitere Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln, bleibt den U-16-Junioren der Baskets Akademie bei den Titelkämpfen nur die Zuschauerrolle. Am vergangenen Wochenende besiegelte eine 59:109-Niederlage bei den Phoenix Hagen Youngsters das Ausscheiden nach der Hauptrunde.

Dabei waren die Oldenburger in der Vorrunde im Norden gegen die Konkurrenz aus Bremerhaven, Hamburg, Lübeck und Rendsburg das bestimmende Team gewesen und hatten lediglich eine Partie abgeben müssen. In der darauffolgenden Hauptrunde kam allerdings kein Sieg mehr hinzu. „In der Vorrunde konnten wir unser Potenzial besser ausschöpfen“, stellt Trainer Maxim Hoffmann fest: „Wir hatten ordentlich Rückenwind aus der guten Saisonvorbereitung und konnten mit kleineren Aufstellungen spielen – was uns mehr liegt.“

Diese Dominanz endete aber in der Hauptrunde gegen körperlich stärkere Teams abrupt. „Die haben sehr viel ergebnisorientierter gespielt als wir“, sagte Hoffmann, der dafür die „Entwicklung der einzelnen Spieler absolut positiv“ sieht. Insbesondere die Center, die in dieser Saison erstmals leistungsorientierten Basketball gespielt haben, seien zum Ende hin besser geworden. „Letztlich konnten wir aber die Jahre Vorsprung der Innenspieler der anderen Teams nicht kompensieren“, bedauerte Hoffmann.

Wie in jedem Jahr folgt auch nach dieser Saison ein großer Umbruch: In Melvin Papenfuß (13,0 Punkte/2,5 Assists pro Spiel) und Nils Cöster (15,6/7,3 Rebounds) scheiden zwei Junioren-Nationalspieler des Jahrgangs 2000 altersbedingt aus der JBBL aus. Beide haben bereits in dieser Saison für die U 19 in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga gespielt und dürften einen Kaderplatz bei den älteren Junioren sicher haben. „Auch einige der anderen 2000er werden wir in den nächsten Jahren weiter bei der Akademie sehen“, meint Hoffmann.

Unter seinen Fittichen bleiben die Akteure des 2001er-Jahrgangs, die auch in der abgelaufenen Saison schon viele Spielanteile sammeln konnten. Damit habe man einen „guten Kern zusammen, der schon viel dazugelernt hat“, sagt Hoffmann. Nun gilt es, den Rückstand zu den Mannschaften aus dem Nordwesten aufzuholen, um in den kommenden Jahren auch wieder Playoff-Basketball nach Oldenburg zu holen.

Hoffmann jedenfalls ist „sehr stolz auf die Entwicklung der Jungs, sowohl sportlich als auch menschlich“, auch wenn die Saison letztendlich enttäuschend verlaufen ist. Was aber nicht in den Statistiken stehe, sei der großartige Mannschaftsgeist, der entstanden und mit nichts aufzuwiegen sei.

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