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Fußball:
Schwede komplettiert VfB-Team

Oldenburg Die offizielle Verkündung zog sich hin und geschah schließlich erst am frühen Montagabend, doch der Wechsel von Joshua Adomako wurde von den VfB-Verantwortlichen noch rechtzeitig vor dem Transferschluss unter Dach und Fach gebracht. Der Schwede ist die Verstärkung Nummer vier für den Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga. Schon vormittags war Keeper Jannik Wetzel (20) als vorletztes Puzzleteil dem Team hinzugefügt worden.

„Der Kader umfasst jetzt 24 Spieler“, erklärt VfB-Sportdirektor Ralf Voigt, der mit Chefcoach Dietmar Hirsch Anfang Januar Stürmer Max Wilschrey und schon zu Beginn der Winterpause An­dreas Pollasch verpflichtet hatte. Letzterer ist wie Adomako in Mittelfeld und Abwehr einsetzbar. Die Vielseitigkeit könnte im sicher kräftezehrenden Kampf um die Meisterschaft und den Drittliga-Aufstieg ein Trumpf sein.

Der VfB-Kader

Mit 24 Spielern geht der VfB die zweite Saisonhälfte sowie den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga an. Tor: Dominik Kisiel, Sandro Dörner, Jannik Wetzel (neu). Abwehr: Franko Uzelac, Dominic Volkmer, Dennis Engel, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith, Max Steidten. Mittelfeld: Thorsten Tönnies, Florian Stütz, Kamen Hadzhiev, Jordan Petrov, Marius Winkelmann, Ivo Tomas, Alessandro Ficara, Antti Mäkijärvi, Ibrahim Temin, Lavdrim Ebipi, An­dreas Pollasch (neu), Joshua Adomako (neu). Angriff: Kifuta Kiala Makangu, Nils Laabs, Max Wilschrey (neu).

„Wir hatten ihn einige Tage im Test und sind überzeugt, dass Joshua uns verstärken wird. Allerdings ist er hinsichtlich seiner Fitness noch nicht bei 100 Prozent“, sagt Voigt über Adomako. Das bekomme das Trainerteam aber schnell hin.

Der gebürtige Stockholmer kommt vom unterklassigen Club Sundbybergs IK aus dem Nordwesten der Hauptstadt zum VfB. Die Verpflichtung des 1,93-Meter-Mannes war möglich, weil er nicht allein auf die Karte Profifußball, sondern auch auf ein Studium setzen will.

Der körperlich wie technisch starke 23-Jährige wurde im Nachwuchs von Erstliga-Club AIK Stockholm ausgebildet. Nach Stationen bei Karlsbergs IF und Vasalunds IF zählte er bei Sundbybergs zu den Leistungsträgern. „Man muss mit Prognosen immer zurückhaltend sein, zumal sich ein neuer Spieler immer erst an die neuen Gegebenheiten gewöhnen muss“, sagt Voigt und fügt hinzu: „Wir haben bei Joshua aber schon die Fantasie, dass er unsere Mannschaft verstärken wird.“

Während Adomako also absolutes Neuland betritt, sind der VfB und die Regionalliga für Wetzel, der ebenfalls einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat, bekanntes Terrain. Der 20-Jährige hat noch in der U 17 bei den Blauen gespielt, ehe er zu Werder Bremen ging und schließlich 2014 beim BV Cloppenburg landete.

Beim Ligarivalen stieg Wetzel in der Hinrunde der aktuellen Saison durch eine Rotsperre von Ex-VfBer Christian Meyer zur Nummer eins auf, wollte sich aber unbedingt sportlich verändern. In Oldenburg rückt er nun hinter Stammkeeper Dominik Kisiel erst einmal ins zweite Glied. Dass er gut ins Mannschaftsgefüge passt, zeigte Wetzel schon im VfB-Trainingslager im Januar in der Türkei. „Jannik hat in jeder Hinsicht einen guten Eindruck hinterlassen“, meint Voigt: „Er passt sportlich und menschlich in die Truppe.“

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