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Tischtennis:
Sensationscoup hilft beiden SWO-Teams

Oldenburg Gegenseitig Schützenhilfe geleistet haben sich die beiden SWO-Teams am Wochenende in der Tischtennis-Verbandsliga. Die erste Mannschaft erledigte ihre beiden Pflichtaufgaben gegen die Abstiegsrivalen der eigenen Reserve aus Oyten (9:4) und Geestemünde (9:2) und übernahm Platz eins, weil ihre Vereinskollegen geradezu sensationell Herbstmeister TuS Lutten 9:7 bezwangen und sich damit selbst auf einen Nicht-Abstiegsplatz hochhievten.

SWO - TV Oyten 9:4. „Eine starke Leistung der gesamten Mannschaft“, freute sich Benjamin Ohlrogge nach dem Sieg, für den die Gastgeber mit einer 4:0-Führung den Grundstein legten: „Das war natürlich besser als erwartet.“ Zum Ende der ersten Einzelrunde kamen die Gäste noch einmal etwas dichter heran, weil Jan Mudroncek keine Chance gegen Abwehrer Peter Igel hatte, Ohlrogge gegen den starken Marko Gluza seine erste Rückrunden-Niederlage kassierte und Patric Frers in vier ganz knappen Sätzen Ersatzspieler Julius Feld unterlag.

Johannes Schnabel (3:0 gegen Jonathan Feld) und Felix Barrenschee, der gegen Fabian Kramer seinen ersten Rückrunden-Erfolg verbuchte, sorgten aber für ein beruhigendes 6:3, ehe in Runde zwei Stang brillierte (klares 3:0 gegen Igel) und Mudroncek (gegen Rico Buchholz) nachlegte.

In der Mitte musste sich zwar auch Schnabel gegen Gluza geschlagen geben, dafür vollendete Ohlrogge gegen Feld nach 5:7-Rückstand im fünften Satz noch zum 9:4-Sieg. „Wenn ich meinen Matchball im ersten Spiel gegen Gluza verwandle, gewinnen wir sogar 9:2“, erklärte Ohlrogge: „Aber andererseits kann ich mein zweites Einzel auch verlieren, dann kann es sogar ins Enddoppel gehen.“

Geestemünder TV - SWO 2:9. Fast wäre am Folgetag wieder ein perfekter Start gelungen, doch Stang und Frers verspielten in ihrem Doppel eine 10:7-Führung im fünften Satz. Trotzdem sorgten die Oldenburger rasch für klare Verhältnisse. Vier schnelle Dreisatzsiege in den ersten Einzeln ließen keine Zweifel an einem Sieg aufkommen. Barrenschee unterlag zwar noch dem ausgezeichnet gegen Abwehrer spielenden Marius Rißmüller. Doch Fünfsatzsiege von Frers gegen Lars Krüger und Stang gegen Anton Depperschmidt sowie ein 3:1 von Mudroncek gegen Yannick Klüver machten den ungefährdeten Erfolg klar. „Ein perfektes Wochenende“, fand Ohlrogge auch mit Blick auf den Sieg der Reserve gegen Lutten: „Damit sind wir jetzt die Gejagten.“

SWO II - TuS Lutten 9:7. Wie die erste Mannschaft im Meisterrennen hat die SWO-Reserve in puncto Klassenerhalt nach ihrem Coup gegen Lutten alles in eigener Hand. „Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, aber nun ist wieder alles drin“, freute sich Jona Dirks: „Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis, das war dringend notwendig.“

Einem 1:2 aus den Doppeln liefen die Gastgeber lange nach, „aber wir sind immer dran geblieben – und irgendwann haben wir gemerkt, dass da was gehen könnte“, erklärte Dirks. In der ersten Einzelrunde hatten Nico Schulz (gegen Ex-SWOer Tim Ackermann), Heye Koepke (gegen Aufschlagkünstler Marvin Schlicker) und Thuong Nguyen (gegen Luttens Ersatzmann Jan-Bernd Kossen) das Team im Spiel gehalten.

Später sorgten Daniel Bock (gegen Ackermann) und Dirks, der im Linkshänder-Duell gegen Schlicker seinen dritten Saisonsieg holte, für ein 6:6. Die Partie wurde immer dramatischer, die Stimmung immer besser. Im schönsten Spiel des Tages drehte Thuong Nguyen gegen Altmeister Wolfgang Bahn (war ebenfalls früher bei SWO) bei einem 0:2-Satzrückstand ein 2:7 in Abschnitt drei und glich zum 7:7 aus.

Nach Lukas Wraases Sieg gegen Kossen deutete sich im Schlussdoppel ein Remis an, doch auch Bock und Schulz wandelten einen 0:2-Rückstand in einen Sieg um. Damit hatten die Oldenburger insgesamt sechs von neun Fünfsatzspielen für sich entschieden und zwei völlig unerwartete Punkte eingesackt.

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