Schach:
Sieger im Spiel der Könige

16 Teilnehmer beenden 19. Union-Pokal im Hotel Heinemann

Der Pokalsieg ging an Harm Schröder. Viele Blitzpartien wurden gespielt.

Kreyenbrück Der Union-Pokal des Schachklubs Union Oldenburg wird seit 1996 im K.O.-System ausgespielt – so auch am vergangenen Wochenende im Hotel Heinemann. Wie beim DFB-Pokal werden die Spielpaarungen ausgelost, erklärt Alfred Pfeiffer. „In diesem Jahr führte das Los Schachspieler ans Brett, die etwa gleich spielstark sind. Schon das Achtelfinale zwischen Horst Kredel und Heino Werner, dem Pokalsieger von 2012, endete unentschieden; eine anschließende Blitzpartie entschied über das Weiterkommen.“

Die Blitzpartie wiederholte sich im Halbfinale; Heinrich Douwes und Harm Schröder erreichten nach Unentschieden gegen Gerhard Buschmann bzw. Frank Gehre das Endspiel erst per Blitzpartie. Frei nach dem Motto „Venit, vidit, vicit“ (er kam, er sah, er siegte) erlebten Aktive und Zuschauer die Spielweise des erstmaligen Teilnehmers Harm Schröder. Im Finale gegen Heinrich Douwes bewies Schachdenker Schröder seine spielerische Klasse gegen einen ebenfalls großartig spielenden Gegner, so Turnierleiter Pfeiffer weiter.

Allerdings: Douwes übersah unglücklich eine Drohung seines Kontrahenten. Dies nutzte Schröder – Douwes verlor durch Schachmatt. Nach Ende des Turniers ehrte Dr. Peter Till, Leiter der Senioren-Abteilung, den Sieger. Eigentlich war Schröders Sieg wahrscheinlich; sagte doch dessen Lebensgefährtin Karin schon vor Wochen zum Turnierleiter Alfred Pfeiffer: „Der Harm ist ein Schachstratege.“


  www.schachklubunion.de/ 

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