Tischtennis:
SWO schließt zu Spitzenreiter auf

Verbandsligist holt zwei knappe Siege gegen Hude II und eigene Reserve

Die erste Mannschaft von SWO revanchierte sich für die Hinspielpleite. Das untere Paarkreuz war am Wochenende aber das Sorgenkind.

Oldenburg Revanche geglückt: Im Vereinsduell der Verbandsliga-Teams von SWO hat die erste Tischtennis-Mannschaft die Verhältnisse wieder geradegerückt und die 5:9-Hinspielpleite egalisiert – wenn auch nur hauchdünn mit 9:7. Mit dem Ergebnis hatte das Team, das nun zu Spitzenreiter TuS Lutten aufgeschlossen hat, schon tags zuvor einen harten Kampf beim TV Hude II gewonnen.

TV Hude II - SWO 7:9. Anfangs sah alles nach einem erneuten klaren Erfolg der Gäste aus. Die Oldenburger, die das Hinspiel 9:4 für sich entschieden hatten, führten gegen den Nachbarn, der seinen irischen Zugang Zak Wilson präsentierte, klar mit 6:1. Im unteren Paarkreuz agierten aber Felix Barrenschee und Patric Frers nicht in Bestform. Sie unterlagen den hart angreifenden Talenten Alexander Hilfer und Pierre Barghorn.

Als auch noch beide Partien im oberen Paarkreuz jeweils mit 11:9 in Satz fünf an die Gastgeber gingen, stand es plötzlich nur noch 6:5, doch auf die Mitte war wieder Verlass: Benjamin Ohlrogge hatte keine Probleme mit Moritz Tschörtner. Johannes Schnabel deklassierte den früheren SWO-Spieler Alex Dimitriou (11:2, 11:2, 11:2).

Unten war wieder nichts zu holen, aber Jan Mudroncek und Schnabel realisierten den 9:7-Sieg. Die Doppelstärke war entscheidend. „Insgesamt war das ein guter Auftakt“, meinte Mannschaftsführer Schnabel. Für SWO punkteten Mudroncek/Schnabel (2), Ohlrogge/Barrenschee, Andre Stang, Mudroncek, Schnabel (2) und Ohlrogge (2).

SWO II - SWO 7:9. „Wir hatten zwar keinen Punkt erwartet – aber wenn man nur 7:9 verliert, ist das natürlich bitter“, sagte SWO-II-Mannschaftsführer Jona Dirks nach dem Duell im Ausweichquartier am Schramperweg. Die Heimstätte an der Auguststraße wird neu gestaltet.

Dirks & Co. sicherten sich wie im Hinspiel im Doppel einen Vorteil. Nico Schulz und Daniel Bock hatten dabei gegen Stang und Frers schon 0:2 Sätze und 6:10 zurückgelegen, drehten die Partie aber noch und holten damit eine 2:0-Führung heraus. Diesmal egalisierte die Erste den Rückstand aber schnell und ging ihrerseits in Front. Vor allem im oberen Paarkreuz hatte SWO I klare Vorteile. Stang und Mudroncek gewannen alle vier Einzel gegen Schulz und Bock. In der Mitte punktete nur Heye Koepke gegen Schnabel für die Reserve.

Das untere Paarkreuz blieb an diesem Wochenende das Sorgenkind der Ersten: Wieder holten Barrenschee und Frers keinen Punkt. Thuong Nguyen und der in der Hinrunde noch für SWO IV aktive Lukas Wraase präsentierten sich überlegen.

Hätte Bock in seinem zweiten Einzel gegen Mudroncek im vierten Satz nicht eine 9:4- und im fünften eine 8:6-Führung vergeben, wäre die zweite Mannschaft sogar mit einer Führung ins Enddoppel gegangen. So aber sorgten Mudroncek/Schnabel gegen Bock/Schulz doch noch für den Sieg der Ersten. „Etwas deutlicher hatten wir uns das schon erhofft“, gab Ohlrogge zu: „Aber mit vier Punkten haben wir unser Ziel für das Wochenende erreicht.“

Für SWO I punkteten Mudroncek/Schnabel, Ohlrogge/Barrenschee, Stang (2), Mudroncek (2), Schnabel und Ohlrogge (2). Für SWO II waren Schulz/Bock, Dirks/Koepke, Koepke, Nguyen (2) und Wraase (2) erfolgreich.

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